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Der Obst- und Gemüsewucher

Agrartipp, 14.02.2017

Preise auf Rekordniveau

2 Euro für einen Eisberg-Salat? Noch höhere Preise bei Zucchini, Brokkoli und Co.? Willkommen im Winter 2017!

Die Preise für Obst und Gemüse sind zu Beginn dieses Jahres ungewöhnlich hoch. Und folgt man der Meinung der meisten Experten wird sich daran so schnell auch nichts ändern.

Schlud daran sind die Wetterkapriolen im Süden Europas. Schnee auf Mallorca und Sizilien, Starkregen auf dem spanischen Festland. Vielerorts ist die Ernte im wahrsten Sinne des Wortes erfroren oder davon geschwommen. Auch Plastiktunnel konnten einen Ausfall großer Teile der Ernte nicht verhindern.

Aber was haben wir mit dem Wetter südlich der Alpen am Hut? Mehr als wir denken! Denn drei Viertel unseres Obstes und rund zwei Drittel unseres Gemüses werden importiert, das meiste davon aus Spanien und den anderen Mittelmeerländern - insbesondere in den Wintermonaten.

Noch schlimmer hat es die Engländer erwischt. Diese beschweren sich nicht nur über die hohen Preise, sondern inzwischen auch über Mengenbeschränkungen. So können beispielsweise nur noch maximal 2 Salatköpfe pro Einkauf erworben werden.

Da auch die neue Aussaat im Mittelmeerraum unter den schwierigen Bedingungen zu leiden hatte, ist ein rascher Rückgang der Preise vorerst nicht zu erwarten. Da ist es gut zu wissen, dass heimisches Gemüse, wie beispielsweise Kohl und Möhren, aktuell so günstig sind wie seit langem nicht mehr.


 

  Lukas Melzer
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