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Diversität statt Monotonie

Agrartipp, 21.03.2017

Wie der Einsatz von Glyphosat die Entwicklung von Resistenzen fördert

Resistenzen sind in der Landwirtschaft Fluch und Segen zugleich. Während krankheits- und schädlingsresistente Kulturen äußerst beliebt sind, sorgen Herbizidresistenzen von Unkräutern für große Probleme.

Betroffen sind vor allem die großen Betriebe in den führenden Getreide-Exportnationen, wie den USA, Kanada und Brasilien. Dort werden in erster Linie Sojabohnen und Mais angebaut, die zu den glyphosattoleranten Nutzpflanzen zählen. Auch die Unkräuter haben auf diesen Flächen mit der Zeit eine Toleranz gegen das Herbizid entwickelt. Es wird geschätzt, dass alleine in Nord- und Südamerika rund 50 Millionen Hektar Ackerland von glyphosatresistenten Unkräutern befallen sind.

Bild: Achim Otto

Professor Stephen Powles von der Australian Herbicide Resistance Initiative (AHRI) begründet diese Anpassung in einem Interview mit dem Bayer research Magazin vor allem mit dem übermäßigen Einsatz von Glyphosat. Die unzureichende Diversität der Unkrautbekämpfungsmethoden hätte die Entwicklung der Resistenzen nur noch beschleunigt.

Entscheidend ist seiner Meinung nach ein ausgewogener und angepasster Mix aus Methoden, um nachhaltig ertragreich arbeiten zu können. Herbizide sind darin nur ein Bestandteil einer größeren Strategie.

  Lukas Melzer
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