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Schimmel - ab 30 °C gedeiht er am besten

DG-Biowetter, 18.07.2017

Biowetter DG für den 18.07.2017

Wir befinden uns wieder inmitten der Schimmel-Hochsaison - bei feuchtem und warmem Sommerwetter breitet sich Schimmel nämlich besonders gerne aus.

Als Schimmel (korrekt „Schimmelpilze“) werden Pilze bezeichnet, die sowohl die typischen Pilzfäden als auch winzige Sporen bilden, die nur stark vergrößert sichtbar gemacht werden können. Pilze sind in der Natur an unterschiedlicher Stelle zu finden. Die Anzahl verschiedener Pilzarten ist enorm, die Natur zählt etwa 130.000 verschiedene Arten.

Schimmel

Schimmel im Innenraum

Schimmelsporen sind in jedem Innenraum vorhanden. Zu Schimmelpilzen anwachsen und somit als Schimmel sichtbar werden, können diese aber nur, wenn ein feuchtes - und im besten Falle gleichzeitig warmes – Milieu besteht.

Optimale Wachstumsbedingungen haben Schimmelpilze – je nach Art – bei Temperaturen zwischen 30 und 40 °C. Vor allem deutlich niedrigere Temperaturen machen z. B. dem Schwarzschimmel bei seinem Wachstum aber auch nichts aus, er gedeiht sogar bei Werten zwischen 6 und 47 °C. Extreme Kälte um -20 °C überlebt aber auch eine Schwarzschimmelspore nicht.

Verbaute Materialien wie Holz, Rigipsplatten, Tapeten oder Bodenbeläge bieten in diesem Zusammenhang einen perfekten Nährboden für Schimmelpilze aller Art.

Damit sich Schimmel bilden kann, muss, wie oben bereits beschrieben, ein feuchtes Milieu gegeben sein. Um eine Ausbreitung des Schimmels zu verlangsamen oder sogar zu stoppen muss daher nach den Ursachen gesucht werden.

Mit dem Hygrometer hat man die Luftfeuchte direkt im Blick

Feuchtigkeit kann auf ganz unterschiedliche Weisen in das Gebäudeinnere eintreten. Neben meist offensichtlichen Möglichkeiten, wie z. B. nach einem Wasserrohrbruch oder einem Niederschlags- / Hochwasserschaden, kann sich Feuchtigkeit auch auf weniger ersichtliche Art im Gebäude bilden.

Eine hohe Raumluftfeuchtigkeit ist meist nicht auf den ersten Blick spürbar, dennoch aber maßgeblich an der Schimmelbildung beteiligt.

Auch das sogenannte „falsche Lüften“, ein häufiger Streitpunkt zwischen Mietern und Vermietern, spielt in Sachen Raumluftfeuchte eine wichtige Rolle; ebenso  wie die Anzahl der in der Wohnung befindlichen Personen. Je mehr geatmet wird, desto feuchter ist die Luft.

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