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Mehr Frostschäden durch Klimawandel?

Gartentipps, 14.12.2017

Nach erheblichen Frostschäden im April diesen Jahres, beschäftigt sich nun eine neue Studie mit dem Thema.

Diese Woche im April 2017 bleibt in Erinnerung: In den Nächten zwischen dem 17. und 23.April 2017 gab es hierzulande Nachtfröste, viele Obstgehölze nahmen bei Tiefstwerten bis -10 °C im Süden erheblichen Schaden.

Lesen Sie hier nochmals unsere Meldung vom 21.04.2017.

Frostschäden an
Apfelblüte (21.04.2017)

Doch auch in tiefen Lagen erreichten die Temperaturen in der hochreichenden Kaltluft über mehrere Stunden Werte um -3 bis -4 °C. Bis zu 95 % der Obstblüten nahmen Schaden, wie z. B. in Berlin-Dahlem, oder wurden gar vollständig zerstört. Die Schwere der Schäden war zuletzt auch sortenabhängig.

Sorgt nun der Klimawandel für mehr Frostschäden, da die Obstblüte bei vielen Arten immer früher einsetzt?

Prof. Chmielewski von der Humboldt-Universität Berlin zeigt in einer neuen Studie, die auf der BIOMET-Tagung Ende November in Stralsund vorgestellt wurde, dass das Spätfrostrisiko im neuen Klima in 20-30 - oder gar in 50 Jahren - nicht unbedingt zunimmt. Der starken Erwärmung stehen selten Spätfröste gegenüber, so dass trotz früherem Blühbeginn (z. B. Mitte März im Jahr 2050) trotzdem nicht mehr Spätfröste auftreten.

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