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Im Frühling angekommen!

Klima-Rückblick, 15.03.2017

Unser aktualisierter Klimarückblick für den Zeitraum 08.03. - 14.03.2017.

In den neuen Monat ging es am Mittwoch (01.03.) mit sehr wechselhaftem Wetter. Bei intensiveren Schauern wurde die Schneefallgrenze gebietsweise bis in tiefere Lagen heruntergedrückt. Kurze sonnige Phasen wechselten sich mit vielen Wolken ab. Im Laufe des Nachmittags zog neuer Dauerregen von Frankreich heran. Teilweise gab es stürmische Böen.

Am Donnerstag (02.03.) brauste Sturmtief „Wilfried“ mit teils über 90 Stundenkilometern dann über die Mitte des Landes. Auf dem Brocken im Harz wurde eine Orkanböe von 141 Stundenkilometern gemessen. Während es vor allem in der Nordhälfte noch regnete und auf den Höhen der Mittelgebirge auch schneite, wurde es im Süden zum Nachmittag immer freundlicher. Die Temperaturen erreichten meist zwischen 5 Grad C im Norden und 12 Grad am Oberrhein.

Luftdruckverlauf in den ersten Märztagen.

Im Nordwesten sorgte am Freitag (03.03.) eine Warmfront gebietsweise für etwas Regen, sonst gab es hohe und mittelhohe Wolkenschleier mit milchigem Sonnenschein. Im Nordosten schien die Sonne bis zu 10 Stunden. Die Temperaturen lagen verbreitet zwischen milden 10 und 15 Grad C. Am föhnigen Alpenrand wurden fast 17 Grad C erreicht.

Am Samstag (04.03.) gab es ein Frühlingsintermezzo mit Sonne, Schleierwolken und Temperaturen um 13 Grad im Norden und nahe 20 Grad am föhnigen Alpenrand. Im Laufe des Nachmittags zog schauerartiger Regen in den Südwesten und Westen. Im Raum Aachen gab es sogar Blitz und Donner. Vor allem im Saarland und in Rheinland-Pfalz traten Sturmböen auf.

Der erste Samstag im März brachte
vielfach freundliches und mildes Wetter.

Kurze sonnige Abschnitte und dichtere Schauerwolken wechselten sich am ersten Märzsonntag (05.03.) ab. Im Laufe des Nachmittags setzte von Westen verstärkt Regen ein. Die Temperaturen lagen verbreitet zwischen 6 und 13 Grad C. Der Wind blieb teilweise recht lebhaft.

Der Wochenauftakt (06.03) brachte dann kurze Aufheiterungsphasen, die sich mit vielen Wolken abwechselten. Örtlich regnete es oder es traten Schauer auf. Im Bergland fiel zum Teil auch Schnee. Flockenwirbel gab es am Abend auch im höheren Alpenvorland. Die Höchsttemperaturen lagen in der Regel zwischen 4 und 11 Grad C. Der anfangs noch böige Wind beruhigte sich im Tagesverlauf.

07.03.: Weiße Flocken vor
allem für den Norden

An den Alpen stauten sich am Dienstag (07.03.) die Wolken. Dabei fiel bei Temperaturen zwischen 0 und 3 Grad C zum Teil bis unter 800 m Schnee. Im Norden blieb es den ganzen Tag über trübe und mit 3 bis 5 Grad C auch ziemlich kühl. Dazwischen gab es eine breite Zone, in der sich kurze sonnige Momente mit zahlreichen Schauerwolken abwechselten. Zum Teil mischten sich Graupelkörner unter den Regen. Auf den Bergen schneite es teilweise. Die Temperaturen erreichten 5 bis 10 Grad C.

 

Nach kurzer Wetterberuhigung zog am Mittwoch (08.03) von Westen her ein umfangreiches Regengebiet nach Deutschland herein. Vor allem an den Westhängen der Mittelgebirge regnete es länger andauernd und kräftig. Auf den Bergen selbst schneite es. Im Osten des Landes schien für längere Zeit die Sonne. Dort setzte der Regen erst abends ein. Nach örtlichem Nachtfrost erreichten die Höchsttemperaturen am Tag meist zwischen 5 und 10 Grad C.

Am Folgetag (09.03) gab es vor allem an den Westhängen von Schwarzwald und an den Alpen enorme Niederschlagsmengen von teilweise über 50 l/m². Auch sonst dominierten eher Wolken und es fiel gelegentlich Regen bzw. Schauer. Zudem traten regionale Gewitter auf. In der Nähe von Würzburg wurde gegen 16.50 Uhr ein Tornado gesichtet. Im Laufe des Nachmittags gab es im Westen auch kurze sonnige Phasen und mit Temperaturen zwischen 8 und 15 Grad C war es mild. Im Rhein-Main-Gebiet wurden sogar bis zu 17 Grad gemessen. Am verregneten Alpenrand stieg das Thermometer nur auf 6 bis 8 Grad.

Am Donnerstag (09.03.) fiel vor allem im Schwarzwald und an den Alpen ergiebiger Regen.


Am Freitag (10.03.) regnete es vor allem in Sachsen und im südlichen Brandenburg noch gelegentlich, sonst wurde es von Südwesten her immer freundlicher. Die Temperaturen kletterten im Laufe des Nachmittags auf 9 bis 14 Grad C.
 
Am Wochenende (11./12.03.) herrschte überwiegend freundliches und trockenes Vorfrühlingswetter. Abgesehen von einzelnen durchziehenden Wolkenfeldern schien auch für längere Zeit die Sonne. Nach gebietsweise leichten, vereinzelt auch mäßigen Nachtfrösten, erwärmte sich die Luft tagsüber vor allem in der Westhälfte auf teilweise über 15 Grad C.

Mildes und vielfach freundliches
Wetter am 2. Märzwochenende


Zu Beginn der neuen Woche (13.03.) dominierten im äußersten Norden dichtere Wolken, in Schleswig-Holstein sowie in Hamburg regnete oder nieselte es am Nachmittag etwas. Sonst schien jedoch, abgesehen von hohen und mittelhohen Wolkenschleiern, zwischen 5 und 10 Stunden die Sonne. Vor allem im Westen und Südwesten kletterten die Temperaturen wieder auf 15 Grad C.
 
Am Dienstag (14.03.) gab es im Osten und Süden häufig leichten Nachtfrost, tagsüber schien gebietsweise die Sonne. Vor allem in der Osthälfte blieb es zwar eher bewölkt, dafür aber trocken. Die Höchsttemperaturen erreichten nur 6 bis 7 Grad C auf Rügen. Im Südwesten und Westen wurden dagegen örtlich 17 Grad C gemessen.

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