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Erweiterter „Brillentest“

Neue Energien, 08.03.2017

Wie viel sichtbares Licht dringt durch unsere Brillen?

Licht ist für Mensch, Tier und Vegetation überlebenswichtig. Wir sehen es als selbstverständlich an, jeden Morgen aufzuwachen und zu sehen wie sich die Lichtstrahlen an Gegenständen brechen und uns in verschiedenen Farben erscheinen. Doch wie viel sichtbares Licht dringt im Alltag durch unsere Brillen?

Neben unserem ersten Brillentest zur nicht sichtbaren UV-Strahlung, wollten wir nun wissen wie viel sichtbares Licht durch die Brillen dringt. Den Teil der Strahlung also, welchen wir mit bloßen Auge sehen können. „Licht“ ist ein sehr kleiner Teil des elektromagnetischen Spektrums und hat eine Wellenlänge zwischen 380 und 780 nm. Das sichtbare Licht liegt somit zwischen UV-Strahlung und Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung).

Bild: Marcel Lentz

Um zu wissen, wie viel sichtbare Strahlung durch Brillen dringt, haben wir einen kleinen Test durchgeführt und drei verschiedene Brillentypen getestet. Der Referenzwert (d.h. der Wert, der kurz vorher von uns gemessen wurde) lag bei 400 W/m2.

Unsere Ergebnisse waren keine allzu große Überraschung: Eine mittelteure Kurzsichtbrille ließ 320 W/m2 passieren, eine teure selbsttönende Brille hingegen nur 170 W/m2. Eine Sportsonnenbrille ließ nur etwa 130 W/m2 durch die Gläser dringen. Somit hielten die abgedunkelten Gläser was sie versprachen. Interessant ist jedoch, dass es bei den Sonnenbrillen meist nicht auf den Preis ankommt und auch schon eine recht günstige Sonnenbrille völlig ausreichend ist.

Sonnenbrillen sind wichtig, um das Auge vor zu intensiver Strahlung zu schützen. Langfristig können die Augen nicht nur durch UV-Strahlung, sondern auch durch das für uns sichtbare Licht geschädigt werden. Bei hohen Reflexionswerten (z.B. im Schnee) kann eine Sonnenbrille auch im Winter erforderlich sein.

  Sarah Bertram
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