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Schlechte Verteilung der weißen Riesen

Neue Energien, 26.07.2017

Windräder kommen in der Nordsee geballt vor

Der Wind weht, die Drehzahl steigt und der Strom fließt: Das ist der Optimalfall, wenn wir von der Windenergie sprechen. Die Natur hat aber nun mal ihre Launen und nicht immer weht der Wind gleich stark. Zudem konzentrieren sich die Windräder hauptsächlich an und in der Nordsee und sind in Europa noch sehr schlecht verteilt.

In Ost- und Südosteuropa gibt es nur wenige Windräder und auch in Süddeutschland findet man noch lange nicht so viele weiße Riesen, wie im Norden. Die Ungleichverteilung führt zu keiner konstanten Stromversorgung, sodass sich die Netzbetreiber nicht auf die zur Verfügung stehende Energie verlassen können.

Laut Experten sollte man die Windräder in Abhängigkeit der Großwetterlage, dem Wetterregime, in Europa verteilen. Trotz Klimawandel würde sich diese nicht groß verändern und man hätte Windverhältnisse, auf die man sich größtenteils verlassen könnte. Zudem sorgt eine gleichmäßigere Verteilung für eine insgesamt konstantere Energiegewinnung aus der Windenergie. 

Das Problem: Jedes Land hat seine eigene Ausbaustrategie und die Netze müssten ausgeweitet und stärker miteinander verbunden werden. Solange sich die Länder nicht einig werden, ist zumindest eine europaweiter Vernetzung undenkbar. Landesweit ist eine bessere Verteilung der Windräder grundsätzlich schon möglich.

 

  Sarah Bertram
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