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Update: schwere Gewitter unterwegs

Spezial, 05.07.2015

Besonders NRW, Niedersachsen, Hamburg und SH betroffen

Bis 20 Uhr sind Niedersachsen, Hamburg und SH durch schwere Gewitter bedroht. Auch in Nordhessen und Sachsen-Anhalt können Gewitter aufziehen. Weiterhin kommt es in NRW, RP, Thüringen und Sachsen und auch später in BW und Bayern (Franken) zu Gewittern mit Unwettergefahr.

 

 

Diese Julitage zeigen sich heiß und gewittrig. Immer wieder bilden sich hoch aufgetürmte Wolken, die dann besonders nachmittags und nachts in Gewittern entladen. Die höchste Gewitterwahrscheinlich wird aber erst im Juli beobachtet. An jedem dritten Tag im Juli blitz und donnert es.

Seit Anfang der neunziger Jahre gibt es in Deutschland verschiedene Blitzortungssysteme die ca. 90 % aller Blitze aufzeichnen und auf wenige hundert Meter genau orten können. So weiß man heute, dass pro Jahr auf dem Quadratkilometer, in wenig dicht besiedelten Gebieten, etwa ein Blitz einschlägt. In einer Stadt allerdings gibt es mehr Blitze. Hier treten bis zu vier Blitzschläge pro Quadratkilometer im Jahr auf. Die hohe Blitzwahrscheinlichkeit in der Stadt liegt natürlich an wesentlich mehr Einschlagszielen, die eine Stadt bietet. Zudem scheint die Stadt die Gewitterwahrscheinlichkeit insgesamt zu erhöhen.

Blitze verursachen Millionenschäden pro Jahr, stellen für den Menschen aber nur ein kleines Risiko dar. Je nach Gewitterjahr ist mit 2-10 Blitzopfern pro Jahr in Deutschland zu rechnen. In den letzten Jahren waren häufig Zweiradfahrer oder Veranstaltungsbesucher darunter. Noch im 19. Jahrhundert lagen die Blitzopferzahlen zwischen 200 und 800 im Jahr. Meist wurden die Menschen, die in der Landwirtschaft tätig waren, oft von Gewittern auf den Feldern überrascht.
 

  Karsten Brandt
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