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Tippen oder liegen?

Luxemburg-Biowetter, 10.08.2017

Erkältungsanstieg in dieser Woche: Zur Arbeit quälen oder zu Hause auskurieren?

Ein leichter Schnupfen oder das erste Kratzen im Hals: Die meisten Arbeitnehmer hält das nicht davon ab zur Arbeit zu gehen. Die Angst durch Fehlzeiten aufzufallen oder den Job zu verlieren, ist oft zu groß. Die ersten Anzeichen eines Infekts werden oft zu wenig beachtet und nicht ernst genommen.

Denn die Keime bei einer Erkältung breiten sich oft schneller aus, als gedacht.

Schon das Weiterreichen des Telefons kann zur Infektion führen

Durch Tröpfcheninfektion beim Niesen oder beim Händedruck haben die Keime leichtes Spiel. Auch durch die gemeinsame Nutzung von Türklinken, Tastaturen und Telefonen können sich die Keime schnell ausbreiten. Im gleichen Büro fallen dann statt einem Mitarbeiter gleich mehrere aus.

Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit diesem Thema. Sie fand heraus, dass sich die Keime schon in den ersten Tagen nach dem Krankheitsausbruch verbreiten. Wenn sich die Grippe des Erkrankten schon weiterentwickelt hat, ist die Ansteckungsgefahr meist schon vorüber.

Arbeitgeber schicken ihre Mitarbeiter allerdings oft erst dann nach Hause, wenn es schon zu spät ist. Dadurch hat jeder Mitarbeiter ein höheres Risiko zu erkranken, als wenn der Mitarbeiter schon bei den ersten Anzeichen nach Hause geschickt wird – besonders wenn der Mitarbeiter bei seiner Arbeit viel Kontakt mit Menschen hat.

Doch nicht nur das ist ein Problem: Mitarbeiter, die auch nur mit leichten Symptomen einer Grippe oder Erkältung zu kämpfen haben, sind nicht genauso leistungsfähig wie vorher und machen zudem viele Fehler. Außerdem laufen sie Gefahr, dass sich die Erkrankung verschlimmert und das sollte nicht im eigenen Interesse liegen.

Oft ist das Abwägen, ob man zu Hause bleibt oder doch zur Arbeit geht, die einzige Lösung. Doch wichtig ist, dass man nicht zu lange wartet und damit Gefahr läuft, seine Kollegen ebenfalls anzustecken.

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