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Lawinenlagebericht Bayern

Lawinenbericht, 07.03.2013

Lawinenlagebericht
für den bayerischen Alpenraum
Donnerstag, 07.03.2013, 07:30 Uhr

Achtung Nassschneelawinen. Die Schneedecke verliert mit der tageszeitlichen Erwärmung zunehmend an Festigkeit. Dann kann es zu oberflächlichen Nassschneelawinen und mitunter auch größeren Bodenlawinen kommen.

Beurteilung der Lawinengefahr:
Im bayerischen Alpenraum herrscht allgemein mäßige Lawinengefahr.
Aufgrund der milden Lufttemperaturen und insbesondere an stark besonnten Steilhängen kann es schon am Vormittag zur Selbstauslösung oberflächlicher Nassschneelawinen kommen. Auf steilen, glatten Wiesenhängen sowie aus lückigen Bergwäldern sind auch schattseitig Gleitschneelawinen möglich, die sich am Boden lösen. Sie entstehen vor allem dort, wo bereits Risse und Spalten in der Schneedecke vorhanden sind und können vereinzelt auch größere Ausmaße annehmen.
Daneben sind vor allem im Berchtesgadener Land oberhalb von 1700m im schattseitigen kammnahen Steilgelände frische Triebschneeansammlungen zu beachten, die meist windgepresst sind. Hier ist insbesondere bei großer Zusatzbelastung eine Auslösung kleiner Schneebrettlawinen möglich. Dabei ist die Absturzgefahr höher einzuschätzen als das Verschüttungsrisiko.

Schneedecke:
Der milde Föhn der letzten Tage hat der Schneedecke stark zugesetzt. Bis in mittlere Lagen wurde der Schnee bis zum Boden hin stark durchfeuchtet. In höheren Lagen hat sich sonnseitig aufgrund geringer nächtlicher Abstrahlung nur stellenweise ein dünner Harschdeckel gebildet. Schattseitig wurde die pulverige Schneeoberfläche zunehmend pappig. Nur noch vereinzelt ist lockerer Pulverschnee anzutreffen. Das Schneedeckenfundament ist in höheren Lagen allgemein stabil. Nur an der Basis ist die Schneedecke örtlich feucht, so dass im Tagesverlauf insbesondere bei Sonneneinstrahlung auch die Gleitbewegungen am Boden wieder zunehmen. Oberhalb der Waldgrenze sind in den letzten Tagen durch den stürmischen Föhn schattseitig kleinräumige störanfällige Triebschneeansammlungen entstanden, die meist windgepresst sind und auf einer Schicht aus aufbauend umgewandelten kantigen Kristallen liegen.

Hinweise und Tendenz:
Die nächsten Tage bleibt das Wetter wechselhaft und mild. An der Lawinensituation wird sich daher wenig ändern.

Gefahrenstufen regional
Z-o: oberhalb 1700m - kleinräumige Einwehungen
Z-u: unterhalb 2000m - Nass- und Gleitschneelawinen

Allgäuer Alpen
Z-o: Gefahrenstufe 2
Z-u: Gefahrenstufe 2
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Ammergauer Alpen
Z-o: Gefahrenstufe 2
Z-u: Gefahrenstufe 2
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Werdenfelser Alpen
Z-o: Gefahrenstufe 2
Z-u: Gefahrenstufe 2
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Bayerische Voralpen
Z-o: Gefahrenstufe 2
Z-u: Gefahrenstufe 2
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Chiemgauer Alpen
Z-o: Gefahrenstufe 2
Z-u: Gefahrenstufe 2
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Berchtesgadener Alpen
Z-o: Gefahrenstufe 2
Z-u: Gefahrenstufe 2
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Herausgeber:
Lawinenwarnzentrale
im Bayerischen Landesamt für Umwelt

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