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„Achtung Wildwechsel“

aktuell, 15.11.2017

Wildunfälle - so verhalten Sie sich in und nach einer Gefahrensituation.

Es ist schneller passiert als man gucken kann und schon hat man ein Wildschwein oder Reh angefahren. Oftmals passieren Unfälle dieser Art am frühen Morgen oder in den Abendstunden, wenn es draußen dämmert und wo die Tiere besonders aktiv sind.

Besondere Gefahrenbereiche sind meist mit Schildern „Achtung Wildwechsel“ gekennzeichnet. Ebenfalls erkennbar sind Unfallschwerpunkte häufig anhand von  Wildwarnreflektoren, die von Jägern aufgestellt werden um die Tiere durch das reflektierende Licht abzuschrecken. Wie aber sollte man vorgehen, wenn es tatsächlich zu nicht zu verhindernden Kollision kommt?

Zunächst sollte man das Lenkrad festhalten und abbremsen - möglichst ohne dabei den weiteren Verkehr zu gefährden. Dabei muss das Tier duch hupen und abblenden aufmerksam gemacht werden. Ruckartige Brems- und Lenkmanöver sollten hingegen vermieden werden, da diese zu noch schlimmeren Unfällen führen könnten. Ein frontaler Zusammenstoß, etwa mit einem Reh, erweist sich für den Fahrer meist harmloser als beispielweise ein Seitenaufprall mit einem Baum.

Nach dem Unfall muss, wie bei jedem anderen Unfall auch, die Unfallstelle gesichert und die Polizei benachrichtigt werden. Sollte man dies nicht befolgen, kann ein solches Verhalten versicherungs- und sogar strafrechtliche Folgen nach sich ziehen. Nachdem die Unfallstelle gesichert wurde, muss das überfahrene Wild von der Straße entfernt werden, um keine weiteren Verkehrsteilnehmer zu gefährden.

Um solche Unfälle direkt zu vermeiden, sollten Gefahrenschilder aufmerksam wahrgenommen, zudem die Geschwindigkeitsbegrenzung eingehalten und Sicherheitsabstände gewahrt werden.

 

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