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Abstimmung Ende Februar

Agrartipp, 12.02.2016

Schweizer Initiative gegen Wetten auf Nahrungsmittelpreise.

Bevor im Laufe diesen Jahres in der Schweiz über ein bedingungsloses Grundeinkommen abgestimmt wird, rückt bereits Ende diesen Monats ein anderes Streitthema in dem 8-Millionen-Einwohner-Land auf die politische Bühne. Es geht um Spekulationen mit Agrarstoffen, die sich in der Schweiz bei großen Hedgefonds, Banken und Vermögensverwaltern großer Beliebtheit erfreuen.

Das Problem: Die unmoralischen Wetten auf Grundnahrungsmittel sorgen für ein Auf und Ab der Weltmarktpreise. Die Leidtragenden sind die, die eh schon zu den Ärmsten der Armen gehören.

Die Schweizer JungsozialistInnen (Juso) wollen mit Ihrer Initiative gegen Nahrungsmittelspekulation dem lukrativen Geschäft ein Ende setzen. Laut Angaben der Juso nimmt das kleine Alpenland einen wichtigen Stellenwert ein, wenn es um die Weltmarktpreise geht. Nicht umsonst sind die Eidgenossen für ihren großen Finanzplatz auch weit über die Grenzen Europas bekannt. Die Schweizer Banken sollen so etwa jährlich fünf Milliarden Franken (ca. 4,6 Milliarden Euro) in Nahrungsmittelspekulationen stecken.

Am 28. Februar wird in der Schweiz über die Initiative gegen Nahrungsmittelspekulation abgestimmt.

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