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China und Umweltschutz

Agrartipp, 03.01.2015

Vom Saulus zum Paulus?

Xi Jinping ist der amtierende Präsident Chinas und möchte die einstige Umweltsünder-Nation Nr. 1 auf einen neuen, klimafreundlicheren Kurs bringen. China und Umweltschutz - zwei Wörter, die auf den ersten Blick gegensätzlicher kaum sein könnten. Zu "verdanken" ist dies unter anderem Jinpings Vorgänger Hu Jintao: Von Umweltschutz hielt er nicht viel, dafür aber von stetigem Wachstum.

 Bild: Achim Otto

Die 180°-Wende will (oder kann) China dann aber doch nicht, wie zuletzt auf der UNO-Klimakonferenz in Lima deutlich wurde. Große Industrienationen wie die USA, oder eben China, scheuten sich auch auf letzterem, internationalen Zusammentreffen vor konkreten Zahlen.

Während sich die EU zur Senkung des Treibhausausstoßes um 40 Prozent bis 2030 verpflichtet hat, scheint man in China noch nicht viel vom "Nägel mit Köpfen" machen zu halten. Vielmehr spielt man in Fernost mit dem Wort "Energieintensität". Diese soll bis 2020 im Vergleich zu 2005 um 40 - 50 % abnehmen. Heißt: Mit der Wirtschaftsleistung steigt auch der Ausstoß weiter an, während zur Herstellung von Strom und Gütern weniger Energie aufgebracht werden muss. Hohes Wachstum bedeutet daher steigenden Emissionsausstoß. Das chinesische Wachstum befindet sich allerdings auf dem Rückzug, eine absolute Reduktion wäre dann möglich.

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