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Die indische Myrrhe

Agrartipp, 09.08.2018

Eine Pflanze aus Fernost erobert die Medizin

Ursprünglich stammt die Guggulu-Pflanze (Commiphora mukul), oder häufig auch Indische Myrrhe genannt, aus dem indischen Raum. Dort wird sie schon seit über 3000 Jahren zu Heilzwecken verwendet. Von besonderem Interesse ist dabei das gelbliche bis bräunliche Harz, das zwischen November und Februar am Stamm geerntet wird und sich inzwischen auch in der Homöopathie und anderen Naturheilverfahren immer größerer Beliebtheit erfreut.

Vor allem die beiden Wirkstoffe Steron und Terpen kommen in dem gewonnenen Harz in hoher Konzentration vor. Bei Gelenkschmerzen können sie als Entzündungshemmer eingesetzt werden. Da diese Beschwerden durch veränderte Arbeits- und Lebensbedingungen in unserer Bevölkerung stetig zunehmen, spielen auch die entsprechenden Heilmittel eine immer wichtigere Rolle in der Medizin. Sie wirken einerseits auf den Stoffwechsel und sind andererseits in der Lage, Schwellungen zu reduzieren.

 

 

  Lukas Melzer
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