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Erwischt Bayer Monsanto auf dem falschen Fuß?

Agrartipp, 12.09.2016

Die Branche steckt in einer tiefen Krise

Das Handelsblatt berichtete Mitte vergangener Woche über die anhaltende Flaute im Bereich der Agrochemie. Demnach habe sich der Bayer-Konzern geschickt eine Schwächephase der Branche ausgesucht, um seinen Übernahme-Angriff auf den amerikanischen Riesen Monsanto zu starten.

Grund für das Tief der Saatgut-, Dünge- und Pflanzenschutzmittelhersteller ist der Preisverfall wichtiger Getreidesorten. Der Preis für Soja und Mais hat sich beispielsweise in den vergangenen 3 Jahren halbiert. Die Mittel für Investitionen sind daher bei den Landwirten zurzeit knapp.

Investitionen in Düngemittel sind gering wie lange nicht mehr - Bild: Achim Otto

Besonders schlimm trifft es die Düngemittelproduzenten, deren Gewinne um bis zu 50 Prozent zurückgingen. Auch Pflanzenschutzmittel- und Saatguthersteller verzeichnen Ertragseinbußen von etwa 10 Prozent.

Und die Aussichten sind vorerst alles andere als rosig. Laut Analysten stehen der Branche mindestens 12 weitere schlechte Monate bevor. Erst für 2018 ist eine Verbesserung der Situation in Sicht. Angesichts dieser Prognosen bleibt es spannend, wie lange Monsanto den Avancen von Bayer noch widerstehen kann.

  Lukas Melzer
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