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Gesenkte Standards für mehr Umsatz?

Agrartipp, 13.02.2018

Verbraucherschützer warnen vor EU-Handelsabkommen

Die Verbraucherschutzorganisation foodwatch warnt vor aktuell geplante Freihandelsabkommen der EU. Sinn und Zweck dieser Handelsabkommen sind Kosteneinsparungen in Millionenhöhe durch Wegfall von Zöllen und anderen Handelshemmnissen.

 

Laut foodwatch bestünde reele Gefahr auf herabgesetzte Verbraucher- und Umweltstandards der EU wenn die Handelsabkommenn durchgesetzt würden. Im südamerikanischen Raum werden beispielsweise gerodete Regenwaldflächen als Weideflächen für die Nutztierhaltung verwendet. Sollte also der Fleischimport aus Ländern wie Brasilien steigen, bedeutet dies eine Erweiterung der Umweltbedrohung.

Auch Abkommen mit asiatischen Ländern wurden kritisiert. Da beispielsweise in Japan viel intensiver Pflanzenschutz betrieben, sprich mit Pestiziden gearbeitet wird, würde dies beim Import erhöhtere Rückstände auf Lebensmitteln bedeuten.

Von der EU-Komission werden die Vorwürfe allerdings zurückgewiesen. Es würden weiterhin die bekannten EU-Standards bestehen bleiben.

 

Für die wieder aufgeflammte Diskussion sorgte die neu veröffentlichte Studie "Handel um jeden Preis?" der Organisation foodwatch. Gleiche Bedenken gab es bereits um die Abkommen CETA und TTIP.

 

  Carolin Gilgenbach
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