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Großkonzerne an die Macht

Agrartipp, 16.01.2017

Der Einfluss weniger Unternehmen steigt weiter an

Vergangene Woche präsentierte die Heinrich-Böll-Stiftung zusammen mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Organisationen wie Oxfam und dem BUND den "Konzernatlas 2017".

Daraus geht hervor, dass immer weniger Großkonzerne den weltweiten Lebensmittel- und Agrarmarkt dominieren. Ihre Marktmacht wächst von Jahr zu Jahr.

In Deutschland teilen Edeka, Rewe, Aldi und die Schwarz-Gruppe rund 85 Prozent des Lebensmitteleinzelhandels unter sich auf. Die Konzentration auf wenige dominante Unternehmen zeigt sich jedoch auch in anderen Bereichen des Sektors. Der Handel mit Agrarrohstoffen wird beispielsweise zu 70 Prozent von nur 4 verschiedenen Unternehmen geführt. Bei den Saatgutherstellern entfallen über 60 Prozent des Marktes auf gerade einmal 3 Konzerne.

4 Konzerne dominieren den deutschen Lebensmitteleinzelhandel

Dies ist das Ergebnis zahlreicher Übernahmen und Fusionen in den vergangenen Jahren. 5 der 12 kapitalintensivsten Übernahmen börsennotierter Firmen fanden in den letzten beiden Jahren im Agrar- und Lebensmittelsektor statt.

Experten befürchten, dass die Verhandlungsposition der Landwirte dadurch weiter geschwächt wird und die Preise immer stärker von den Konzernen diktiert werden. Auch die Lobbymacht und der Einfluss der Marktführer auf die Politik wächst demnach.

  Lukas Melzer
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