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Himmelsgeschosse

Agrartipp, 08.04.2015

Kein Kraut gegen Hagelschäden gewachsen?

Nicht nur Landwirte fürchten vor allem in den Sommermonaten unberechenbare Hagelschauer. Auch den Versicherern kommen Hagelschäden Jahr für Jahr teuer zu stehen. Wie etwa im Jahr 2013: Innerhalb weniger Stunden richteten Hagelkörner in Süddeutschland den in diesem Jahr teuersten Versicherungsschaden weltweit an. Etwa 3,6 Milliarden Euro kostete die Versicherungsbranche diese einzelne Gewitterfront, die Hagelkörner größer als Tennisbälle produzierte.

Hagel nach einem Gewitter am 24. Mai 2014 in Bad Salzdetfurth
- Bild: Serena Talamini

Die Zahlen solcher Unwetterereignisse mehren sich, betrachtet man die vergangenen drei bis vier Jahrzehnte.

Wo man sich mit Sturmsicherungen gegen Orkane und hohen Kellerlichtschächten gegen Starkregenfälle absichern kann, ist im Kampf gegen Hagel allerdings (noch) kein wirksames Kraut gewachsen. Vor allem die unterschiedliche Beschaffenheit, etwa Form, Gewicht und Zusammensetzung, der einzelnen Hagelkörner stellen Forscher vor eine große Herausforderung. Was bislang also bleibt, ist ein ausreichender Versicherungsschutz.

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