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Nachhaltig statt unmoralisch

Agrartipp, 15.02.2016

So arbeiten 'grüne Banken'.

Zu Recht genießen Banken in der Gegenwart eine eher bescheidenen Ruf. Während die einen großzügig Kredite an Rüstungsunternehmen etc. verteilen, werden andere mit unseren Steuergeldern gerettet.

Dabei geht es auch "fair": Ähnlich wie die Lebensmittel- und Elektronikindustrie wirbt nun auch der Finanzsektor immer häufiger mit ökologischen und nachhaltigen Finanzanlagen und Krediten. 

Was und vor allem wen ein Finanzinstitut "grün" macht, legen die Alternativbanken selber fest - Richtlinien von oberer Stelle gibt es nicht.

In erster Linie beurteilen die Institute ihre vielleicht zukünftige Kundschaft anhand positiver und negativer Kriterien. Heißt: Mit Unternehmen oder Staaten, die sozial- und / oder umweltethisch verwerflich handeln oder einen eben solchen Handel unterstützen, werden keine Geschäfte gemacht.

So werden etwa Unternehmen, die Atomstrom produzieren oder mit den Aktien von Atomstromproduzenten handeln als "negativ" eingestuft. Ähnlich schlechte Einstufungen werden, je nach Bank, auch in den Bereichen Pelzhandel, Kohlekraft, Massentierhaltung und Gentechnik vorgenommen.

Unternehmen und Staaten, die eine "weiße Weste" haben, werden im Folgeschluss mit einem positiven Rating versehen. Hier punktet etwa, wer ökologischen Landbau betreibt oder seine Produkte ohne den Einsatz umweltgefährdender Stoffe herstellt.

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