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Nicht nur gegen Hagel

Agrartipp, 22.11.2018

Agrarversicherungen erweitern ihr Portfolio

Der Klimawandel ist längst auch in der Landwirtschaft angekommen. Die Häufung von Wetterextremen, wie Hagel, Frost, Dürre, Sturm und Starkregen, macht den Landwirten zu schaffen und verursacht jährlich Schäden in Milliardenhöhe. Die Nachfrage nach einer entsprechenden Absicherung ist dementsprechend groß.

Und in diesem Fall schafft sich die Nachfrage das Angebot. Immer mehr Versicherer drängen auf den Markt und bieten neben den bereits verbreiteten Versicherungen gegen Hagel und Frost (2012 waren bereits 70 Prozent der Flächen entsprechend abgesichert) nun auch Absicherungen gegen andere Schadensszenarien an. Dies führt soweit, dass der Landwirt sein Versicherungspaket individuell und flexibel an die regionalen Gegebenheiten und möglichen Gefahren anpassen kann.

Trockenheit zählt zu den größten Gefahrenaspekten in der Landwirtschaft

Ein weiterer wichtiger Schritt erfolgte zum Jahreswechsel 2013. Zuvor wurden sogenannte "Mehrgefahrenversicherungen" mit den üblichen 19 Prozent Versicherungssteuer besteuert. Daher schreckten anfangs viele Landwirte aus finanziellen Gründen vor dem Abschluss einer solchen Versicherung zurück. Auf Antrag der Berufsverbände wurde dieser Satz jedoch auf 0,03 Prozent abgesenkt.

Betrachtet man die Zahlen der vergangenen Jahre erscheint diese Entwicklung nur als logischer Schritt. Die Ertragseinbußen weiterer Wetterrisiken überstiegen die des Hagels um mehr als das Fünffache.

  Lukas Melzer
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