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Ökolandbau langfristig zu ertragsschwach?

Agrartipp, 14.09.2018

Der Fokus muss auf Nachhaltigkeit liegen

Bereits die Frage, ob Bio-Lebensmittel überhaupt gesünder sind als Produkte aus konventionellem Anbau, reicht als Ausgangspunkt für lange und erbittert geführte Diskussionen. Erweitert man die Debatte zudem um die Frage nach der langfristigen Vertretbarkeit des biologischen Anbaus, gewinnen die Diskussionen zusätzlich an Brisanz.

Denn einige Experten befürchten, dass Bio-Lebensmittel nicht in der Lage sind, eine weiter wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Ganz im Gegenteil: Ihrer Meinung nach besetzt der verhältnismäßig ertragsschwache Ökolandbau Flächen, die in Zukunft dringend benötigt werden.

In einem Punkt sind sich jedoch die meisten Experten einig. Um auch künftig ausreichend Lebensmittel produzieren können, ist eine nachhaltige Bewirtschaftung der Flächen unabdingbar. Hier nimmt die Bio-Landwirtschaft eine Vorreiterrolle ein.

Daher steht auch immer wieder die Forderung im Raum, diesen ökologischen Nutzen auf die Verbraucherpreise zu übertragen. Schäden an der Natur, die während der Produktion entstehen, müssten demnach monetarisiert werden und auf den Preis des Endproduktes aufgeschlagen werden. Eine drastische Preisverschiebung zugunsten ökologisch angebauter Produkte wäre die Folge. Das grundsätzliche Flächenproblem ist dadurch jedoch auch noch nicht gelöst.

  Lukas Melzer
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