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Wildschäden im Wald

Agrartipp, 16.04.2017

Bund sucht nach Ansätzen zur nachhaltigen Bewirtschaftung

Rehe und Hirsche richten in unseren Wäldern einen hohen ökologischen und ökonomischen Schaden an. Durch Verbiss- und Schälschäden ist eine natürliche Entwicklung und Verjüngung der Wälder oftmals kaum möglich.

Diesem Wald-Wild-Konflikt widmet sich nun auch das Bundesumweltministerium, das ein entsprechendes Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt mit 1,9 Millionen Euro fördert. Es sollen Ansätze erarbeitet werden, mit denen sich der Wild-Bestand in den betroffenen Regionen künftig deutlich reduzieren lässt. Begleitet wird das Projekt vom Bundesamt vom Naturschutz.

Damwild - Bild: Achim Otto

Bereits im Mai 2015 hatte das Land NRW sein bisheriges Jagdgesetz novelliert und als "Ökologisches Jagdgesetz" verabschiedet. "Dieses Gesetz soll insbesondere dazu dienen, den Wildbestand so zu bewirtschaften, dass das Ziel, artenreiche, sich natürlich verjüngende Wälder, ermöglicht wird." Auch von Seiten des Naturschutzes wird das Gesetz als vorbildlich eingestuft.

  Lukas Melzer
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