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Wintergerste erlebt Blütezeit

Agrartipp, 01.06.2016

Doch die Unwetter machen vielen Landwirten einen Strich durch die Rechnung

Wer zurzeit über die Felder spaziert, wird mit etwas Fachkenntnis schnell die Wintergerste wahrnehmen können. In den meisten Lagen ist die Ähre schon voll entwickelt und auch die Bildung der Körner hat bereits begonnen. Damit befindet sich die Gerste schon jetzt in der letzten Phase ihrer Entwicklung.

Und weil die Wintergerste momentan besonders gefragt ist, verzichten zugunsten der Gerste mehr und mehr Landwirte auf den Anbau von Weizen und Roggen. Diese sind zwar immer noch die dominantesten und meist angebauten Getreidesorten im Land, doch gegenüber 2015 hat sich die Anbaufläche von Wintergerste merklich vergrößert, in Brandenburg beispielsweise um etwa 10 Prozent.

Ob jedoch auch die Ernte entsprechend höher ausfällt, muss sich vor allem im Süden des Landes noch zeigen. Die Unwetter der vergangenen Tage haben die Gerste mitten in ihrer Wachstumsphase erwischt. Sturmböen, Starkregen und Hagel haben die Ähren großflächig zu Boden gedrückt. Für viele Flächen besteht wohl kaum noch Hoffnung. Eine Unterbrechung der Nährstoffzufuhr durch abgeknickte Halme ist gerade in diesem Entwicklungsstadium fatal.

 

 
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