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Der Teufel trägt schwarz-gelb

Fit bei jedem Wetter, 22.08.2019

Wespenplage noch nicht mal auf dem Höhepunkt angekommen: So treten Sie den Insekten richtig entgegen!

Wespen - auch an diesem meist sonnigen Donnerstag sind sie an reich gedeckten Garten- und Terrassentafeln wieder auf Beutefang  - dabei steht uns die Hauptsaison erst noch bevor!

Mahlzeiten im Freien ähneln im Sommer nicht selten einem Spießrutenlauf. Kaum stehen Salat, Grillgut und Getränke auf dem Tisch, scharen sich auch schon eine Horde Wespen um die Leckereien. Bei jedem Biss, bei jedem Schluck ist äußerste Vorsicht geboten. Ein Stich in den Hals kann nämlich vor allem für Allergiker schwerwiegende Folgen haben.

Wespe - Bild: Achim Otto

Wer nicht die Wut der Wespe auf sich ziehen und gestochen werden möchte, sollte vor allem Ruhe bewahren. Schlagen Sie nicht um sich und vor allem: Pusten Sie das Insekt nicht an - das macht sie nämlich besonders wütend! Meist reichen leichte Handbewegungen, um die Quälgeister - zumindest vorerst - zu vertreiben.

Ein effektiver Wespenschreck: Vernebeltes Wasser, etwa aus einer Sprühflasche verteilt. Befindet sich eine Wespe im Landeanflug und wird von dem Sprühnebel benetzt, geht sie von Regen aus - und flüchtet zurück in ihr Nest. Achten Sie darauf, dass Sie für diesen Zweck eine saubere Sprühflasche und ausschließlich Wasser benutzen. Rückstände von Reinigungsmitteln, die unter Umständen in einer umfunktionierten Flasche haften, könnten den Tieren ernsthaft schaden.

Das Aufhängen eines "Fake-Nests" soll ebenfalls Abhilfe schaffen, sich die Insekten vom Leib zu halten. Schnappen Sie sich eine braune Papiertüte wie es sie im Supermarkt gibt, zerknüllen Sie sie und hängen Sie das Pseudonest in Kopfhöhe über der Terrassentisch. Wespen gehen dann davon aus, dass sie in "feindlichem Revier wildern" und treten den Rückzug an.

Eine ganz schlechte Idee sind übrigens Fliegenklatsche und Zeitungsrolle - je nach Wespenart und Bundesland kann für das grundlose Töten einer Wespe (ausgenommen sind hiervon Allergiker) eine drakonische Strafe von mehreren tausend Euro fällig werden. Zum Teil fünfstellige Eurostrafen drohen sogar, wer ein Tier einer geschützte Bienen-, Hummel-, oder Hornissenart tötet.

Töten kann teuer werden - viele Wespen-, Bienen-, Hummel-, und Hornissenarten sind geschützt.
- Bild: Achim Otto

Wer doch gestochen wird, verspürt zunächst einen stechenden Schmerz, die betroffene Hautstelle schwillt an. Kurz nach dem Stich setzt ein Juckreiz ein, der etwa 3-4 Tage anhalten kann.

Ein zweiter Stich innerhalb kurzer Zeit kann dann bereits mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eine allergische Reaktion hervorrufen. Vor allem Menschen, bei denen eine Wespengiftallergie bekannt ist, sollten nun besonders vorsichtig sein. Ein Stich im Mund oder in der Nähe des Rachens kann für sie lebensbedrohlich enden.

In solchen Fällen sollte sofort ein Notarzt konsultiert und Ruhe bewahrt bewerden. Um die Schwellung bis zum Eintreffen des Arztes zu bekämpfen, empfiehlt sich, an einem Eiswürfel zu lutschen.

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