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Fuß ai Funghi

Fit bei jedem Wetter, 27.07.2021

Juckreiz in untersten Regionen: Fußpilz ist ein typisches Sommerleiden.

Sommerliche Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit: Bei solchen Voraussetzungen geraten bei uns vor allem die Regionen des Körpers ins Schwitzen, an die wir "kein Lüftchen" heranlassen. Die beiden größten Schwitz-Sorgenkinder: Unsere Füße.

Als wäre die Hitze noch nicht genug, beschleunigt geschlossenes Schuhwerk und für den Sommer ungeeignetes Sockenmaterial den Schweißbildungsprozess unserer Füße. Neben den unangenehm riechenden, aber vergleichweise leicht in den Griff zu bekommenden Käsefüßen droht gerade zu dieser Jahreszeit auch hartnäckiger Fußpilz.

Schätzungen gehen davon aus, dass in den Industrieländern bereits jeder Dritte schon mal mit einem Fußpilz herumärgern musste, Männer sind dabei deutlich häufiger betroffen als Frauen.

Fußpilz nistet sich mit Vorliebe in den Zehenzwischenräumen ein. Schwitzen wir in unseren nicht luftdurchlässigen Schuhen oder Socken, ensteht ein Treibhausklima. Unsere Füße weichen auf und bieten dem Pilz beste Gegebenheiten, sich anzusiedeln. Erhöhte Fußpilzgefahr geht zudem von allen Untergründen aus, die gerne und oft barfuß beschritten werden. Eine hohe Ansteckungsgefahr besteht vor allem in Schwimmbädern; doch auch Teppichböden, hier sind vor allem die in Umkleidekabinen oder Hotelzimmern zu nennen, können die Pilzsporen beherbergen. Und die haben einen langen Atem: Bis zu meheren Wochen können Sie auf Ihren Fuß warten!

Wer sich einen Fußpilz eingefangen hat, sollte seine Behandlung nicht auf die lange Bank schieben. Bei falscher oder zu später Behandlung kann er nämlich nicht nur auf die Nägel, sondern auch andere Stellen des Körpers übertragen werden.

Bemerkbar macht sich Fußpilz durch einen ausgeprägten Juckreiz, vornehmlich zwischen den Zehen. Jene Hautstellen können später schuppen und sich röten. Ist der Pilz weiter fortgeschritten, werden kleine Pusteln auf der betroffenen Haut sichtbar.

Eine wirksame Behandlung des Pilzes ist in seinem Anfangsstadium bereits äußerlich möglich. Spezielle Creme, Gels oder Tinkturen (Antimykotika) können dem Pilz Einhalt gebieten. Ist die Infektion weiter fortgeschritten oder sehr großflächig, muss der Pilz unter Umständen mit der Einnahme von Medikamenten behandelt werden. Hartnäckig ist die Therapie allemal, mehrere Wochen kann es dauern, bis sich der Pilz auf den Rückzug begibt.

Tragen Sie im Schwimmbad stets Badeschuhe

Die Vorbeugung ist daher das A und O. Tragen Sie vor allem im Schwimmbad, in Saunen und Hotezimmern (Bade-)schuhe. Achten Sie zudem darauf, Badematten, Vorleger und Handtücher regelmäßig auszutauschen und bei hohen Temperaturen zu waschen. Am besten geben Sie Badtextilien in die Kochwäsche.

Tragen Sie zudem atmungsaktive und der Fußform entsprechende Schuhe und Socken aus nicht-synthetischen Materialien.

Wechselbäder verbessern zudem die Durchblutung der Füße und minimieren so die Anfälligkeit.

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