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Haupthaar im Winterschlaf

Fit bei jedem Wetter, 24.02.2018

Warum Frisöre die kalte Jahreszeit fürchten.

Unsere Haare haben bemerkenswerte Fähigkeiten. Sie dienen nicht nur als Licht-, Feuchtigkeits- und Wärmeschutz sondern sind auch äußerst strapazierfähig.

Jedes unserer bis zu 200.000 Haare auf dem Kopf hat einen durchschnittlichen Durchmesser von 0,07 mm und weist ein Gewicht von etwa 1mg (Länge: 15 cm) auf. Tragen kann ein jedes Haar das 100.000-fache seines Eigengewichts. Ohne Probleme lässt sich an einem menschlichen Haar also eine 100-Gramm-Tafel Schokolade befestigen.

Das monatliche Haarwachstum beträgt durchschnittlich etwa 1 cm, kann aber je nach Person leicht nach oben oder unten abweichen. Ausgehend von 200.000 Haaren wachsen sie pro Monat also insgesamt stolze zwei Kilometer.

Wie Teile der Tier- und Pflanzenwelt schalten unsere Haare und Nägel in der kalten Jahreszeit häufig aber einen Gang runter. Im Winter wachsen sie so bis zu einem halben Zentimeter pro Monat langsamer als im Sommer. Verantwortlich für die häufiger notwendigen Frisörtermine in der warmen Jahreszeit sind die Temperaturen. Warmes Wetter regt die Zellen in unserer Kopfhaut stärker an, die Haare legen ein schnelleres Wachstum hin und der Frisör freut sich über Ihr häufigeres Erscheinen.

Übrigens: Ein Zusammenhang zwischen häufiger Rasur und schnellerem Haarwachstum konnte bis heute nicht gefunden werden - auch wenn sich diese Annahme noch immer h(a)artnäckig hält.

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