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Kurze Tage, hohe Heizkosten

Fit bei jedem Wetter, 30.01.2019

Besseres Raumklima, mehr Geld im Portmonee - so geht's!

Trockene und zu warme Heizungsluft ist um diese Jahreszeit herum in unseren Wohnungen und Häuser allgegenwärtig. Wer seine Heizung im Winter auf der höchsten Stufe laufen und im Gegenzug die Fenster stets geschlossen lässt, schafft sich in seinen vier Wänden nicht nur ein ermüdendes Raumklima sondern wirft auch Geld zu Fenster heraus.

Wir geben Ihnen heute Tipps, wie Sie neben dem eigenen Wohlbefinden auch die wirtschaftliche Situation verbessern können.

Die richtige Raumtemperatur

Jedes Grad weniger Raumtemperatur bringt etwa 6 % Energieersparnis. Wer sich im Winter nur im T-Shirt oder Bikini zu Hause richtig wohl fühlt, muss dafür auch tiefer in die Tasche greifen.

Mancher benötigt zum "angenehmen" Start in den Tag im Badezimmer 24 Grad, meist reichen aber auch 22 Grad. Gerade hier geht durch das Lüften nach Duschen oder Baden besonders viel Energie verloren, so dass sich niedrigere Temperaturen lohnen!

Im Schlafzimmer kann es Tag und Nacht unter 18 Grad kalt sein. Oftmals wird durch tiefere Temperaturen sogar ein tieferer Schlaf ermöglicht. Schlafzimmer von kleinen Kindern sollten allerdings nicht unter 16 Grad abkühlen!

Im Wohnzimmer können Werte um 20 Grad ausreichend sein.
Die "Wohlfühltemperatur" hängt stark vom eigenen Empfinden ab und unterscheidet sich oftmals auch sehr stark zwischen den einzelnen Familienmitgliedern.

Die perfekt Balance zwischen Raumtemperatur und Raumluftfeuchte sowie einige Tipps zum richtigen Lüften (hier die komplette Übersicht) finden Sie in unserer Grafik:

 

Heizung

✓ Die Heizung checken

Gluckernde Heizkörper sind Energiefresser! Durch Luft im Heizkörper kann das Wasser nicht zirkulieren, die Wärmeenergie 'kommt nicht an'.

Unser Tipp: Das Ventil testweise komplett aufdrehen, der Heizkörper muss über die komplette obere Fläche warm werden. Regelmäßig die Heizung entlüften und den Wasserdruck der Anlage kontrollieren.

✓ Thermostat-Ventile richtig einsetzen

An fast jeder Heizung werden heutzutage Thermostatventile verwendet. Diese regeln selbständig, wie viel warmes Wasser zum Heizen durch die Heizung fließt. Ist die Temperatur erreicht, wird der Durchfluss reduziert und damit Energie gespart. Oftmals (vor allem in Büros) wird jedoch das Ventil einfach bis zum Anschlag aufgedreht, wenn es den Bewohnern zu kalt ist. Die Heizung läuft dann auf vollen Touren, kann nicht mehr abschalten. Deshalb das Thermostat-Ventil immer nur bis zu der gewünschten Temperatur einstellen!


✓ Heizkörper gleichmäßig einstellen

Wenn die Türen zu verschiedenen Räumen offen bleiben, sollten die Heizungen in diesen Räumen gleichmäßig eingestellt sein. Ist eine einzelne Heizung höher eingestellt, heizt diese ab einer bestimmten Temperatur alleine weiter, kann jedoch die eingestellte Temperatur nie erreichen und heizt permanent weiter.
In ungenutzten oder wenig genutzten Räumen Heizung aus oder nur auf niedriger Temperatur laufen lassen. Hierbei aber aufpassen, dass die sinkende Temperatur nicht die Luftfeuchtigkeit zu stark ansteigt, so dass sich Schimmel bilden kann. Regelmäßiges Lüften nicht vergessen!


✓ Nachtabsenkung

Durch eine Abkühlung auf 16-18 Grad über Nacht im Wohnzimmer können leicht 20-30 Prozent Energie gespart werden. Wenn die Heizungsanlage keine automatische Nachtabsenkung durchführt, helfen programmierbare Thermostate, die auf das Ventil des Heizkörpers geschraubt werden. Doch Vorsicht: Wer zum Beispiel das Wohnzimmer über Nacht und am Arbeitstag auskühlen lässt, um es dann abends für ein paar Stunden aufzuheizen, wird trotz hoher Lufttemperaturen das Frösteln bekommen: Zum Temperaturempfinden trägt auch die Strahlungswärme der Wände bei. Lassen Sie die Wände nicht auskühlen!

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