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Lernst du noch oder schwimmst du schon?

Fit bei jedem Wetter, 05.07.2020

In welchen Bundesländern gibt es Hitzefrei und welche 'Klimarechte' gelten im Büro?

Fragt man heute nach den schönsten Erinnerungen der Schulzeit, kommt vielen -  und das ohne lange nachzudenken - direkt das Wort "Hitzefrei" in den Sinn.

Doch die heiß ersehnten, jährlich gegebenen Freistunden durch Hitzefrei lassen sich in Deutschlands Schulen meist an einer Hand abzählen.

Wann gibt es Hitzefrei?

Ist die "zu ertragende Temperatur" für Arbeitnehmer in §6 der Arbeitsstättenverordnung auf 26 Grad C festgesetzt, gestaltet sich die Situtation für Schülerinnen und Schüler von Bundesland zu Bundesland und sogar von Schule zu Schule höchst unterschiedlich.

In Niedersachsen und NRW etwa erhalten Oberstufenschüler generell kein Hitzefrei, in Baden-Württemberg dürfen die Schulleiter frei darüber entscheiden.

Im Bundesland Hessen mag man es kompliziert: Hier darf Hitzefrei gegeben werden, wenn sich die Schulleitungen vorab untereinander abgesprochen haben. Nach Hause dürfen die Schüler hier aber erst ab der fünften Unterrichtsstunde.

Das kleine Saarland hat im Jahr 2006 das Hitzefrei an seinen Schulen komplett gestrichen und in Sachsen-Anhalt kann Hitzfrei gewährt werden, wenn in einem repräsentativen Raum um 11 Uhr die Temperatur bereits über 26 Grad C liegt.

Wir meinen: Konzentriertes Arbeiten bei Temperaturen weit über der 25-Grad-Marke fällt sogar Erwachsenen schwer.

Warum sollte dann unser Nachwuchs an Hitzetagen wie den vergangenen im stickigen Unterrichtsraum Mathe und Deutsch pauken?

Es muss ja nicht unbedingt komplett unterrichtsfreie Zeit gewährt werden. Eine gute Alternative etwa: Eine Unterrichtsstunde im Freien.

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