Anzeige

Mit dem Winter steigt die Unfallgefahr

Fit bei jedem Wetter, 05.12.2020

Ältere Menschen verunfallen auf winterlichen Straßen besonders häufig.

Mit dem heutigen Tag befinden wir uns meteorologisch gesehen im Winter. Und tatsächlich gibt es in diesen Tagen regional ein kurzes Aufzucken des Winters, inklusive der "winterlichen Nebenwirkungen" wie glatte Straßen und Gehwege.

Vor allem für ältere bzw. bewegungseingeschränkte Menschen beginnt spätestens dann auch wieder die kritische Phase des Jahres.

Glatteisunfälle - ältere Menschen besonders gefährdet

Trauriger Rekordhalter im Hinblick auf Glatteisunfälle war in den letzten Jahren der Endloswinter 2010/2011. Im Jahr 2010 wurden insgesamt knapp 19.500 Straßenverkehrsunfälle mit Personenschäden gemeldet - in den Folgejahren lagen die Zahlen "nur" zwischen etwa 6.200 (2011) und 9.500 (2013) Fällen.

 Bild: Achim Otto

Der harte Winter trug 2010 einen erheblichen Anteil zu den explodierenden Unfallzahlen bei, in denen sich - auch ohne Schnee und Glatteis - vor allem ältere Menschen immer häufiger wiederfinden. Beispiel Berlin: Auf Berlins Straßen starben im Rekordwinter 2010 24 Menschen; 15 davon waren älter als 60 Jahre. Das entspricht in dieser Altersgruppe einem Anteil von 62,5%.

Die ältere Generation ist aber nicht nur in den Unfallzahlen häufiger verteteten, sondern auch bei der Schwere der Verletzungen; aufgrund der abnehmenden Knochenfestigkeit sind Senioren einem weitaus höherem Verletzungsrisiko ausgesetzt als jüngere Menschen.

Besonders bewegungsunsichere Verkehrsteilnehmer sollten daher bei widrigen Witterungsverhältnissen den Gang ins Freie nicht alleine bestreiten. Findet sich keine helfende und stützende Hand, raten wir bei hoher Glatteisgefahr - sofern nicht unbedingt notwendig - ganz von einem "Alleingang" nach draußen ab.

In jedem Fall gilt es, vor allem das Schuhwerk den Straßenverhältnissen anzupassen. Glatte Sohlen sollten bei Schnee und Eis unbedingt durch Stiefel mit Winterprofil getauscht werden. Wer auf einen Gehstock angewiesen ist, kann zudem auf spezielle Spikes (gibt es auch für Schuhwerk) zurückgreifen; diese bieten neben den richtigen Schuhen für eine weitere Absicherung im winterlichen Verkehr.

Das Fahrrad sollte bei Eis- und Tauwetter definitiv im Schuppen bleiben.

Das aktuelle Wetter für Ihre Region jederzeit hier.

  Redaktion
 Team-Info
 Team-Kontakt




mehr

Wetter-Nachrichten - das könnte Sie auch interessieren:

5

Wetter-Meldungen

Anzeige

Buch-Tipps

-Anzeige-
E-Book Biowetter
Die Welt in Infrarot
Überraschende Einblicke in alltägliche Situationen mit Thermografie-Bildern!
weitere Infos