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Radon gegen Rheuma

Fit bei jedem Wetter, 22.01.2021

Schmerzlinderung für Morbus-Bechterew-Patienten durch Radioaktivität.

Es gibt Erkrankungen, die wünscht man seinem größten Feind nicht. Morbus Bechterew, eine entzündlich rheumatische Erkrankung, ist wohl eine davon.

Bei den von dieser Krankheit betroffenen Patienten versteifen die Gelenke. Der Krankheitsverlauf von Morbus Bechterew, benannt nach dem russischen Neurologen und Psychiater Wladimir Michailowitsch Bechterew (†1927), ist von Patient zu Patient stark unterschiedlich. Bleibt es bei einigen Betroffenen bei eher leichten Versteifungen der Gelenke, können bei gravierenderen Krankheitsbildern weitreichende Verschmelzungen der Gelenke bis hin zur kompletten Unbeweglichkeit des Rumpfes führen.

Die Schmerzen der Gelenkerkrankung, die sich in Einzelfällen auch auf andere Organe ausweiten kann, sind extrem. Da Schmerzmittel zur dauerhaften Bekämpfung der Schmerzen keine Lösung darstellen, werden an verschiedenen Standorten in Europa Radontherapien durchgeführt. Sie lesen richtig: Ausgerechnet das radioaktive Edelgas Radon, welches für 10 % aller Lungenkrebserkrankungen verantwortlich sein soll, kann die Folgen von Morbus Bechterew lindern- zumindest temporär.

In Radonstollen, wie es etwa einen in Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) gibt, wird im Rahmen einer Kur staubfreie und radonhaltige Luft eingeatmet. Die Patienten berichten nach der Kur von mehrmonatigen Schmerzreduktionen.

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