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Schweißtreibende Aussichten!

Fit bei jedem Wetter, 05.08.2022

Warum Hitze mal gut und mal schlecht zu ertragen ist.

Mit dem Blick auf das Thermometer kommt man in diesen Tagen (und Nächten!) ganz schön ins Schwitzen.  Doch warum lässt sich trotz strahlenden Sonnenscheins und wenig Wind die Hitze manchmal besser ertragen als zunächst gedacht? Und warum läuft dann am nächsten Tag wieder der Schweiß in Strömen obwohl es einige Grad weniger hat?

Foto: Maria Lanznaster / pixelio.de

Die Temperatur allein ist es also nicht, die uns zum Schwitzen bringt, die Luftfeuchtigkeit spielt eine entscheidende Rolle. Denn wenn es dem Körper zu warm wird, versucht er die Temperatur durch das Erzeugen von Verdunstungskühle zu senken – wir schwitzen.

Bei einem leichten Wind und trockener Luft fällt es uns kaum auf. Doch wenn die Luft schon mit Feuchtigkeit gesättigt ist, kaum noch Wasser aufnehmen kann, öffnet der Körper sämtliche Schleusen – sprich: Poren.

Bei Temperaturen um 30 Grad genügen dafür schon 45 Prozent relative Luftfeuchte. Aber auch bei 17 Grad kann es dem Menschen schwül werden: Wenn die Luftfeuchtigkeit 93 Prozent übersteigt.

Übrigens: Eigentlich geht es uns Menschen bei 32 Grad so richtig gut, es ist die ideale Lufttemperatur für uns "37-Grad-Blüter". Aber nur dann, wenn wir nackt und ohne Bewegung still liegen bleiben würden. Die Muskeln erzeugen nämlich auch Wärme. Außerdem dürfte weder die Sonne scheinen noch Wind zu verzeichnen sein - und die Luftfeuchtigkeit müsste ebenfalls niedrig bleiben.

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