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Smog in Peking

Fit bei jedem Wetter, 03.12.2015

Können auch wir uns vor schlechter Luft schützen?

Über der Megacity Peking liegt bereits seit ein paar Tagen eine dichte Smogschicht, stellenweise übertreffen die Schadstoffkonzentrationen das 20-fache des von der WHO genannten Grenzwertes.

Doch was ist Smog genau und müssen auch wir ihn fürchten?

Smog (engl.: von smoke (dt. Rauch) und fog (dt. Nebel)) tritt vor allem in
Großstädten auf und ist eine durch Emissionen geschaffene Luftverschmutzung.

Eine Smogwetterlage zeichnet sich durch schwachen oder fehlenden
Wind aus und tritt bevorzugt bei Hochdrucksituationen mit einer Inversion
auf.

Blick auf eine Inversionsschicht im Rhein-Ruhr-Gebiet. Deutlich
zu sehen ist der Grauschleier, der die Inversionsschicht markiert.
Zusätzlich findet sich eine Wolkenschicht an der Grenze. Achten
Sie auch auf die Wasserdampfschwaden des Kraftwerks im
Hintergrund. Über die Inversionsschicht dringt die Luft nicht
hinaus.

Diese Inversion befindet sich in etwa 1 bis 3 Kilometer Höhe und verhindert
das weitere Aufsteigen von Luft, sodass die Luft unter ihr nicht
ausgetauscht wird.

Smog ist eine erhebliche Gefährdung für die Gesundheit, da seine Schadstoffkonzentration besonders hoch ist. Während einer Smogwetterlage,
wie in den achtziger Jahren im Ruhrgebiet, können Atembeschwerden,
Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten.

Durch die massiven Investitionenin Filteranlagen sind Smogwetterlagen in Mitteleuropa nur noch extrem selten zu erwarten.

Wie halte ich schlechte Luft fern?

Auch wenn wir, anders als in Teilen Asiens, keiner ernstzunehmenden Smoggefahr ausgesetzt und Inversionswetterlagen im Winter
nicht so schadstoffreich sind, sodass akute Gefahren für die Gesundheit bestehen; schlechte Luft gibt es auch bei uns. In vielen deutschen Großstädten, allen voran Stuttgart, werden so regelmäßig die Feinstaub-Grenzwerte überschritten.

Sich komplett vor schlechter Luft zu schützen ist nahezu unmöglich. Dennoch können Sie ein wenig dazu beitragen, dass Sie wieder sauberere Luft atmen. Etwa dann, wenn in Kürze ein Umzug anstehen sollte: Betrachten Sie bei Wohnungswahl auch die Umweltbedingungen.

Die Qualitätsunterschiede der Luft sind häufig bereits vom Innenstadtkern zum Stadtrand enorm. Bei den Umweltämtern vor Ort gibt es meist über das Internet abrufbare Informationen zu Belastung der Luft mit Stäuben und Schadstoffen.

Plasma-Luftsterilisator

Zumeist ist die Innenluftraumqualität wesentlich ungünstiger. Auch im
Büro. Da hilft nur: „Lüften, Lüften, Lüften“ - oder die Verwendung eines Luftfilters.

Dieser verbessert die Luft gleich mehrfach: Zum einen befreit er sie von Staub und Pollen, zu anderen senkt er auch noch Luftfeuchtigkeit. Vorausgesetzt natürlich, der Luftfilter wird regelmäßig gereinigt - sonst kann er nämlich auch zu einer Bakterienschleuder werden.

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