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Sonne auf Abwegen

Fit bei jedem Wetter, 17.11.2020

Wie Sie einen Vitamin-D-Mangel erkennen und ihm am besten entgegenwirken.

Vitamin-D-Mangel im Herbst und Winter - gerade an dunklen Tagen geht es nun mit unserem Vitamin-D-Speicher rapide bergab. Vitamin D bildet der Körper nämlich vor allem durch das Sonnenlicht. Es ist ein unverzichtbares Vitamin für den menschlichen Organismus, da es unter anderem für Regulationsvorgänge in unseren Zellen verantwortlich ist und Krebserkrankungen vorbeugen kann.

Hier geht es zu unserer Prognose der UV-Strahlung.

Bild: Achim Otto

Die Produktion von Vitamin D hängt dabei maßgeblich vom Alter ab. Die Hautbeschaffenheit im Alter sorgt für eine geringere Produktion des Vitamins und es kommt häufiger zu einem Mangel.

Der Hauttyp spielt bei der Vitamin-D-Bildung ebenfalls eine wichtige Rolle: Bei hellen Hauttypen produziert der Körper wesentlich schneller Vitamin D, als bei dunklen Hauttypen. Das erklärt auch, warum die Haut mit Abnahme des Breitengrades im Verhältnis immer heller wird. Durch die geringere Sonneneinstrahlung muss der Körper schneller Vitamin D produzieren können.

Tückisch am (chronischen) Vitamin-D-Mangel: Er geht meist nicht direkt mit typischen Symptomen einher, sondern macht sich mit der Zeit schleichend bemerkbar.

Einige Symptome sind unter anderem eine hohe Infektanfälligkeit, Depressionen, Schlafprobleme, Knochen- und Gelenkschmerzen, eine schlechte Wundheilung und häufige Müdigkeit.

Bild: Achim Otto

In den Sommermonaten lässt sich verständlicherweise der erschöpfte Vitamin-D-Speicher mit Sonnenbädern besser wieder auffüllen als in den Wintermonaten. Wer den Verdacht eines Vitamin-D-Mangels hat, sollte die aktuellen Werte regelmäßig ärztlich überprüfen lassen.

Um die Speicher wieder aufzufüllen, sollte auch in der kalten Jahreszeit möglichst viel Zeit an der frischen Luft verbracht werden. Darüber hinaus empfiehlt sich vor allem im Winter, hier reicht das natürliche Sonnenlicht in unseren Breiten gar nicht mehr aus, die Einnahme von Vitamin-D-Kapseln.

Über die Nahrung kann das wichtige Vitamin übrigens nicht in ausreichender Menge aufgenommen werden. So müsste man etwa für die empfohlene Tagesdosis an Vitamin D zehn Kilogramm Joghurt oder 1.500 Gramm Hühnerleber essen. Und das täglich.

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