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Brummt heute der Schädel?

Fit bei jedem Wetter, 07.09.2021

Spezial zum 22. Deutschen Kopfschmerztag am Sonntag.

Vergangenen Sonntag (05.09.) wurde wieder der alljährliche Deutsche Kopfschmerztag begangen, der im Jahr 1999 von Ärzten, Schmerzforschern und Selbshilfegruppen ins Leben gerufen wurde.

Aufmerksam machen soll der Deutsche Kopfschmerztag auf die am meisten unterschätze und gleichzeitig weit verbreitetste Volkskrankheit  - etwa 75 Prozent der Deutschen leiden nämlich unter regelmäßigen Kopfschmerzen, 4-5% haben sogar täglich mit ihnen zu tun.

3/4 der Deutschen leiden unter Kopfschmerzen, 4 - 5 Prozent sogar täglich.

Kopfschmerzen können viele unterschiedliche Ursachen haben, zudem ist Kopfschmerz nicht gleich Kopfschmerz. In der heutigen Medizin sind etwa 250 verschiedene Arten bekannt: Vom vergleichsweise harmlosen aber häufig auftretenden Spannungskopfschmerz, über den wenig bekannten Sexualkopfschmerz (der übrigens meist bei Männern(!) auftritt), bis hin zum fast unerträglichen Cluster-Kopfschmerz, der den Betroffenen meist aus dem Schlaf reißt und pro Attacke bis zu drei Stunden anhalten kann.

Unser Wetter ist u. a. ein maßgeblicher Verursacher von Kopfschmerzen. So erhöht ein Wetterwechsel, bei vielen die Kopfschmerzneigung.

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Wetterbedingte Kopfschmerzen gehen sehr häufig von den Hirnblutgefäßen aus, die sich übermäßig verkrampfen oder erschlaffen - in der Regel durch sich verändernde Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnisse.

Schmerzen in der vorderen Schädelregion können auf einen hohen Blutdruck, Augen- oder Stirnhöhlenerkrankungen hinweisen, welche durch Wetterreize verstärkt werden können.

Steigende Temperaturen bei Warmluftzufuhr bringt vielen auch Kopfschmerzen.

Nahzu jede Wetterlage, außer dem ruhigem Hochdruckwetter, kann eine überhöhte, wetterbedingte Häufung von Kopfschmerzen mit sich bringen, am deutlichsten macht sich bei den Wetterfühligen der Kopfschmerz aber bei aufgleitender Warmluft bemerkbar. Gleitet feuchtwarme Mittelmeerluft nach Norden, treten in breiten Bevölkerungsschichten Kopfschmerzen auf.

Insbesondere an den verschiedenen Warmfronten, die dann in Folge über Deutschland hinweg ziehen, können bis zu 20 % der Bevölkerung unter Kopfschmerzen leiden.

Doch auch bei anderen Tiefdruckwetterlagen treten vermehrt Kopfschmerzen auf, allerdings nicht so stark und so häufig. Bei Durchzug einer Kaltfront bei Westwindwetter sind wahrscheinlich etwas mehr als 10 % der Bevölkerung betroffen.

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