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Wann der Gang zum Arzt Pflicht sein sollte

Fit bei jedem Wetter, 25.01.2020

Kinder zwischen 0 und 10 Jahren sind durchschnittlich alle sechs Wochen krank.

Vor allem wer kleinere Kinder hat oder hatte, kennt besonders in den Wintermonaten die regelmäßigen Arztbesuche wohl nur zu gut. Hier ein Schnupfen, da eine Magen-Darm-Infektion: Im Durchschnitt erkranken Kinder in der Altersgruppe zwischen 0 und 10 Jahren acht Mal pro Jahr. 

Doch ist der Gang zum Arzt immer notwendig?

Diese Frage kann pauschal natürlich nicht beantwortet werden; jedes Elternpaar sollte zum Wohle ihres Kindes selbst entscheiden, wann es den Gang zum Kinderarzt für notwendig hält. Bei Neugeborenen und Säuglingen sollte es bei auftauchenden Krankheitssymptomen allerdings keine Alternative zum Arztbesuch geben.

Im fortgeschritteneren Kindesalter kann eine harmlose Erkältung aber auch ohne Probleme selbst in die Hand genommen werden.

Vor allem in der nass-kalten Jahreszeit ist das Ansteckungsrisiko erhöht.
- Bild: Achim Otto

Kinder stecken die bei Ihnen am häufigsten auftretenden Krankheiten, etwa Erkältungen oder einen Magen-Darm-Infekt, in der Regel gut weg. In den meisten Fällen klingen die Symptome bei einer solchen Erkrankung nach 3-4 Tagen wieder ab. Sollten sich die Krankheitssymptome länger zeigen, empfiehlt es sich aber in jedem Fall - unabhängig vom Alter des Kindes - den behandelnden Arzt um Rat zu fragen.

Dies gilt auch, wenn Sie bei Ihrem Kind Veränderungen im Stuhlgang bemerken, Appetitlosigkeit auftritt, sich das Kind öfter übergibt oder wenn die Symptome nicht einer bestimmten Erkrankung zugeordnet werden können. Nur der Kinderarzt kann in einem solchen Fall eine eindeutige Diagnose stellen und eine passgenaue Medikation anordnen.

Zudem erhalten hier vor allem unerfahrene Eltern wertvolle Tipps, etwa in ernährungstechnischer Hinsicht, was sie bei der Erkrankung Ihres Kindes zu berücksichtigen haben.

Eine Studie der Columbia Universität (USA) will im 2016 Jahr übrigens einen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Erkrankungen und dem Geburtsmonat gefunden haben. Die Studie berücksichtigte die Geburtsdaten von 1,7 Millionen Menschen, die zwischen 1900 und 2000 das Licht der Welt erblickten. Stolze 1.688 Krankheiten glichen die Forscher mit den Geburtstagen ab, bei 55 konnten sie eine starke Abhängigkeit zum Geburtsmonat herstellen. Das Ergebnis: Unterm Strich sind die Kinder, die im Mai und Juni geboren wurden am gesündesten. Am häufigsten krank werden Oktober-Kinder. 

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