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Wege aus der Pollenallergie

Fit bei jedem Wetter, 21.02.2020

Antihystaminika, Hyposensibilisierung und andere Möglichkeiten, die Pollenallergie in den Griff zu bekommen.

Na, sind Sie auch schon im Pollenstress?

Wenn, wie auch in diesem Jahr, bereits im Spätwinter die Nase zu laufen und die Augen zu tränen beginnen, stehen Sie mit Ihrem Leiden zumindest nicht allein da: Schätzungsweise jeder fünfte Deutsche leidet unter einer Pollenallergie.

Auch heute stehen die Chancen auf einen "Pollengruß" bei meist freundlichem und trockenem Wetter nicht schlecht. 

Sich vor dem Übel aus der Luft komplett abzuschotten ist nahezu unmöglich. Jedoch gibt es für die betroffenen Allergiker Möglichkeiten, die Beschwerden zumindest in den eigenen vier Wänden zu minimieren.

In den pollenreichen Monaten sollten Allergiker etwa darauf achten, die Fenster und Türen stets geschlossen zu halten. Damit Sie ab und an beschwerdefrei durchlüften können, empfiehlt sich das Anbringen von Pollenschutzgittern oder die Anschaffung von Luftfiltern, die sie in den Räumen platzieren können.

Zudem ist auf eine regelmäßige und gründliche Hygiene im Hausinneren und an sich selbst zu achten. Wischen Sie die Oberflächen häufig feucht ab, verwenden Sie zudem einen Staubsauger mit Mikrofilter. Nach dem Draußenaufenthalt sollten Sie gründlich Duschen, die Haare waschen und die getragene Kleidung im Anschluss durch frische ersetzen. Ziehen sich die pollenverschmutzte Kleidung möglichst nicht im Schlaf- oder Wohnzimmer aus und waschen Sie sie umgehend.

Neben Hygienemaßnahmen können auch Medikamente Allergikern die Leidenszeit angenehmer gestalten.

Lokal wirksame Anithistaminika, meist verabreicht als Nasenspary oder Augentropfen, bekämpfen vor allem akute Beschwerden - etwa tränende Augen und Juckreiz - schnell. Sie sollten jedoch nicht länger als 10 Tage am Stück zum Einsatz kommen, da sie zur Gewöhnung führen und Schleimhäute austrocknen können.

Besser auch auf längere Sicht verträglich sind z. B. Meerwassernasensprays oder pflanzliche Präparate, die etwa ätherische Öle beinhalten. Letztere werden in den unterschiedlichsten Darreichungsformen angeboten, unter anderem als Dragees, Tabletten oder Nasenöle.

Egal für welche Hygienetipps und Medikamente sich Allergiker entscheiden sollten; die oben genannten Maßnahmen dienen in erster Linie der kurzzeitigen Beschwerdenlinderung.

Wer seine Pollenallergie komplett loswerden möchte, dem bleibt meist kein anderer Weg als eine Immuntherapie (Hyposensibilisierung). Sie schlägt bei etwa 75 % aller Allergiker dauerhaft an.

Bei der Hyposensibilisierung wird der Körper an ein bestimmtes Allergen gewöhnt, dem Patienten wird das Allergen hierzu in immer höheren Dosen verabreicht. Die Therapie kann sich mitunter über mehrere Jahre erstrecken. Gut zu wissen: Die Kosten für eine Hyposensibilisierung, die je nach Therapieart und -dauer nicht genau beziffert werden können, werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

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