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Wenig zu lachen für Rheumatiker...

Fit bei jedem Wetter, 13.06.2018

Witterung am Mittwoch mit negativen Auswirkungen auf den Gelenkapparat.

Feuchte und deutliche frischere Aussichten als zuletzt hält die Wochenmitte für uns bereit. Nur mit Mühe erreichen die Tageshöchstwerte am Mittwoch auch mal die 20-Grad-Marke.

Die aktuelle Witterung ist mit unterschiedlichen Auswirkungen auf unseren Körper verbunden, unter anderem Rheumatiker bekommen die Wetterreize nun zu spüren.

Rheumatische Erkrankungen haben hierzulande, ähnlich wie Kopfschmerzen und Bluthochdruck, längst den Rang einer Volkskrankheit erreicht. Mit fünf Millionen Betroffenen ist Arthrose die in Deutschland am meisten verbreitete Gelenkkrankheit.

Eine Arthrose entsteht, wenn die schützende Knorpelschicht auf der Gelenkoberfläche zerstört wird. Dieser Vorgang wird durch harte, körperliche Arbeit, Leistungssport, Übergewicht oder ganz banal durch altersbedingte Verschleißvorgänge begünstigt.

Einer rheumatischen Erkrankung liegen entzündliche Prozesse ab der Innenhaut der Gelenke zu Grunde. Diese entstehen, indem sich bestimmte Abwehrzellen gegen den Körper richten und die Gelenke angreifen (Autoimmunerkrankung).

Neben den oben genannten Faktoren reagieren Rheumatiker auch sehr intensiv auf Wetterveränderungen und bestimmte Wetterlagen. 

In verschiedenen Studien zeigt sich, dass Rheumapatienten Wetterveränderungen schon ein bis zwei Tage vorher an starken Gliederschmerzen wahrnehmen. Wahrscheinlich spielen feuchte Kälte und kurze elektrische Impulse, die Sferics, eine Rolle.

Belastende Wetterlagen für Rheuma- und Arthrosepatienten sind insbesondere Kaltfronten - und zwar zu allen Jahreszeiten.

 Bild: Achim Otto

Aber auch Tiefdruckgebiete über Mitteleuropa, die nass-kühles bzw. nass-kaltes Wetter mit sich bringen, können über das ganze Jahr Beschwerden hervorrufen.

Die Behandlung von Gelenkerkrankungen ist schwierig. Kurzzeitig können Salben oder Gele helfen. Ein Bewegungsverzicht ist das schlechteste, was man als Betroffener machen kann.

Durch Sport werden den angeschlagenen Knorpeln und Gelenken Nährstoffe zugeführt, die für die Funktionsfähigkeit von hoher Wichtigkeit sind. Vor allem Schwimm- und Radsport sowie Physiotherapie wirken auf die Betroffenen positiv.

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