Fast 40 Grad: Deutschland gerät unter Hochspannung

Maximale Belastung für Mensch, Tier und Maschine

Der Dienstag beginnt zunächst mit einer trügerischen Ruhe. Während aus dem Nordwesten noch einzelne nächtliche Schauer vorüberziehen, scheint besonders im Osten und Südosten bereits längere Zeit die Sonne. Am Vormittag lassen die Niederschläge vorübergehend nach, doch gleichzeitig lädt sich die Atmosphäre immer weiter auf.

Bis zum Nachmittag steigt die Temperatur verbreitet auf 34 bis 36 Grad. An der Nordseeküste bleibt es mit rund 29 Grad vergleichsweise angenehm, während das Thermometer im Raum Dresden auf außergewöhnliche 38 Grad klettert. Damit fehlen nur noch zwei Grad bis zur 40-Grad-Marke. Eine extreme Wärmebelastung für Sachsen und große Teile Ostdeutschlands.

Doch die Hitze bleibt nicht ohne Folgen: Zwischen Erzgebirge, Brandenburg und Vorpommern wachsen am Nachmittag mächtige Gewitterwolken in den Himmel. Örtlich drohen heftiger Starkregen, größerer Hagel und schwere Sturmböen; in besonders kräftigen Zellen sind sogar Böen von mehr als 100 Kilometern pro Stunde nicht ausgeschlossen. Die Gewitter treffen allerdings nicht jeden Ort, stellenweise bleibt es sonnig, schwül und bis zum Abend nahezu unerträglich heiß.

Auch über Schwarzwald, Schwäbischer Alb und Teilen Bayerns können sich später einzelne Hitzegewitter entladen. Am Abend steigt schließlich im Westen und Südwesten das Risiko größerer Gewitterkomplexe, die aus Richtung Frankreich und Belgien heranziehen können. Deutschland erlebt damit einen Dienstag wie unter einem Brennglas. Erst glühende Hitze, dann regional ein regelrechtes Wetterfeuerwerk.

 

Die weiteren Aussichten finden Sie in unserem Deutschland-Wetter 

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