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Die gute Nachricht vorweg: Zum Wochenende bekommen wir es mit einer merklichen Wetterbesserung zu tun. Die schlechte Nachricht: Ein echter, flächendeckender Hochsommer sieht anders aus!
Die einströmende Warmluft schafft es nach aktuellen Berechnungen des europäischen Wettermodells (ECMWF) lediglich, den Süden und Südwesten der Region zu fluten. Dort dürfen sich Sommerfans auf angenehme Temperaturen freuen.
Die Wetter- und Temperaturkarte für Samstagnachmittag (15:00 Uhr) nach ECMWF:
Für den großen Rest Mitteleuropas bleibt die Lage dagegen ernüchternd. Hier „gurken“ die Thermometerwerte meist um die 20-Grad-Marke herum – für einen Juni-Monat eher ernüchternd...
Modelle korrigieren Erwartungen nach unten
Dass der warme Vorstoß ein Strohfeuer bleibt, untermauern die aktuellen ECMWF-Wochenend-Karten. Die sommerliche Witterung kann sich im Südwesten nicht dauerhaft etablieren und wird rasch wieder abgedrängt.
Diese ausbleibende Beständigkeit hat handfeste Konsequenzen für die Monatsbilanz. Die amerikanischen Langfristmodelle der NOAA (Basis unten stehend) haben bereits prompt auf die neue Datenlage reagiert: Der Juni wird für Mitteleuropa nun nicht mehr als zu warm, sondern als zu kühl oder maximal „normal“ eingestuft. Der Hochsommer fällt in der ersten Sommerhälfte schlichtweg aus.
Die Sommerhoffnung ruht nun auf dem Siebenschläfer
Mit Blick auf den weiteren Verlauf des Sommers 2026 schwindet allmählich der Puffer für eine stabile Hitzeperiode.
Die kommenden Wochen werden entscheidend. Jetzt heißt es kollektiv auf ein kräftiges Siebenschläfer-Hoch Ende Juni zu hoffen!
Richtet sich die Großwetterlage in diesem Zeitraum nicht grundlegend auf Sommer aus, wird es für den Sommer 2026 langsam richtig eng.
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