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Gartentipps, 31.03.2024

Heckenbraunelle - auch die Weibchen stellen Revieransprüche.

Die Heckenbraunelle ist einer der Vögel, welcher sich zur Zeit häufig in unseren Gärten, am Waldrand oder in Parks aufhält. Dort im Dickicht versteckt sich auch, wie der Name schon verrät, ihr niedrig gebautes Nest.

Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet, kommt aber auch in der borealen Zone bis zur Baumgrenze vor. Sie ist Teilzieher und zieht nur aus höheren, klimatisch sehr kalten Gebieten im Winter weiter nach Süden.

Ihr Gefieder mit dem bleigrauen Kopf und den dunkelbraunen und schwarzen Flügeln ist eher unauffällig. Ihre Lautäußerungen dagegen sind durch ein auffälliges Klirren gekennzeichnet. Die Nahrung der Heckenbraunelle besteht im Sommer aus kleinen Raupen, Käfern, Larven und Spinnen. Im Winter ernährt sie sich von feinen Samen.

Die Heckenbraunelle gilt als bescheiden und zurückhaltend, die Paarbeziehungen sind aber sehr komplex. Die Besonderheit besteht daraus, dass auch die Weibchen Reviere besitzen. Dadurch kommt es häufig zu einer Überlappung der Reviere mit zwei Männchen. Die Weibchen besitzen daher oft zwei Partner oder ein dominantes Paar besetzt ein Territorium, bei dem unterlegene, aber ebenfalls verpaarte Männchen, bei der Brutpflege helfen.

Die Brutzeit ist im April und Juli. Die grünblauen Eier sind eine leichte Beute für Nesträuber.

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