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Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Gartentipps, 14.08.2018

Wunderschön - und hochgefährlich!

Sie sind schön anzusehen und doch hochgiftig. Manch eine Pflanze, die in unseren Gärten wächst, ist nicht nur für Tiere hochgefährlich - sie kann sogar bei Menschen in geringen Dosen zum Tod führen.

Der in unseren Breiten vertretene "Gemeine Goldregen" ist aufgrund seiner gelben Blütenpracht ein beliebter Zierstrauch, der eine Höhe von 5 bis 6 Metern erreichen kann. In Blüte steht der Goldregen zwischen April und Juni eines jeden Jahres.

Der Edel-Goldregen - eine Kreuzung
aus dem Gemeinen
Goldregen und dem Alpen-Goldregen

Alle Pflanzenteile des Goldregens sind giftig. Verantwortliches Gift ist das den Chinolizidin-Alkaloiden angehörende Cytisin. Bemerkbar macht sich eine Vergiftung durch hohen Speichelfluss, Schwitzen und kräftiges Erbrechen. In jedem Fall sollte unmittelbar ein Arzt aufgesucht werden.

In schweren Fällen drohen Herzrhythmusstörungen, Schläfrigkeit sowie Halluzinationen, Krampfanfälle und der Tod durch Atemlähmung.

Um vor allem Kinder vor einer Vergiftung zu schützen, sollte der Goldregen so geschnitten sein, dass er außerhalb der Reichweite eines Kindes liegt. Nur dann kann seine gelbe Farbenpracht in vollen Zügen und mit beruhigtem Gewissen bewundert werden.

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