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Gib' den Steinen Pfeffer!

Gartentipps, 28.06.2022

Und sei der Weg noch so steinig: Der Scharfe Mauerpfeffer

Der Scharfe Mauerpfeffer, auch bekannt unter dem Namen Scharfe Fetthenne, liebt kerniges Gelände. Nicht zuletzt ist die ausdauernde krautige Pflanze daher ein gern und oft gesehener Gast in Steingärten sowie entlang von Mauern und an Felsfluren. Wohl fühlt sich die Pflanze, die bereits vor über 2.000 Jahren als Heilspflanze bekannt war, auch auf sandigem Untergrund oder als Dachbegrüner. Oftmals bekommt man ihn als gleichmäßig ausgebreiteten Teppich zu sehen.

Scharfer Mauerpfeffer

Verbreitet ist die Pflanze, die Wuchshöhen bis 15 cm erreicht, in ganz Europa. Der Mauerpfeffer enthält nachweisbar eine Reihe an Alkaloiden, etwa Nikotin und Sedamin, und ist als "leicht giftig" einzuordnen.

Diesem Umstand, aber auch seinem eher durchschnittlichen Geschmack, ist es wohl verschuldet, dass der Scharfe Mauerpfeffer in der Gegenwart nur noch selten als Küchenkraut oder Gewürz Anwendung findet.

Neben seiner ansehlichen Erscheinung präsentiert sich der Vertreter aus der Familie der Dickblattgewächse am Ende dann aber doch nicht als ganz  zwecklos. Die Blätter des Mauerpfeffers wirken bei Hautkontakt reizend, bei äußerlicher Anwendung kann dieser Effekt etwa der Behandlung von Hühneraugen und Warzen zu Gute kommen.

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