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'Heiliges Kraut'

Gartentipps, 12.09.2019

Wächst Ysop auch schon in Ihrem Garten?

Obwohl er bereits seit dem 16. Jahrhundert als Heil- und Gewürzpflanze kultiviert wird, runzeln selbst erfahrene Gärtner bei dem Namen "Ysop" häufig die Stirn.

Wild findet sich der Ysop, dessen Name sich von dem hebräischen ésóv ("heiliges Kraut") ableitet, in vielen Teilen Süd-, Südmittel- und Osteuropas.

Die zur Familie der Lippenblütler gehörende Pflanze, die als Strauch oder Staude bis zu 60 cm hoch wachsen kann und in enger Verwandtschaft zu Salbei und Thymian steht, bevorzugt einen sonnigen und mäßig feuchten Standort und ist winterhart.

Ysop - Bild: Michael Mertens

Während seiner Blütezeit zwischen Juni und September zieht der stark duftende Ysop einerseits viele Insekten an, erfüllt andererseits aber auch die Funktion einer Abwehrpflanze, etwa gegen Läuse, Schnecken und Raupen.

In der Küche werden die jungen Blätter die pflegeleichten Pflanze gerne kleingehackt mit Salaten oder Gemüsen kombiniert. Blätter und Blüten harmonieren aber auch hervorragend mit Eintöpfen sowie mit Enten- / Gänsebraten und Soßen. Getrocknet kommt Ysop als Würzkraut nur selten zum Einsatz, da er in diesem Zustand nur noch wenig aromatisch ist.

Als Heilpflanze werden dem Ysop und seinen ätherischen Ölen entzündungsghemmende und krampflösende Eigenschaften zugesprochen. Höhere Dosen des Öls sollten allerdings nicht eingenommen werden, das sich in ihm das neurotoxisch wirkende Pinocamphon befindet.

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