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Kennen Sie die Langkapselige Jute?

Gartentipps, 16.02.2019

Als Lebensmittel gewöhnungsbedürftig, dafür hat sie viele andere Qualitäten.

Eines der bekanntesten ägyptischen Nationalgerichte ist die Molokhia - eine grüne Suppe, die auf den ersten Blick an Basilikumpesto erinnert. Von allen innig geliebt wird die nordafrikanische Speise in ihrem Heimatland aber bei weitem nicht - sowohl die fadenziehende Konsistenz wie auch Geschmack sind, nennen wir es mal gewöhnungsbedürftig. Die Molokhia wird häufig mit Reis serviert oder dient als Dip für Brot.

Als Grundlage der grünen Suppe dienen die Blätter der Langkapseligen Jute, die alternativ auch unter dem seltsamen Namen Gemüsejudenpappel bekannt ist. In orientalischen Supermärkten gibt es die Blätte der Langkapseligen Jute ganzjährig in getrockneter Form (s. Bild).

Diese hier kaum bekannte einjährige Pflanze erreicht Wuchshöhen von bis zu 250 cm, gehört der Familie der Malvengewächse an und gedeiht vor allem in tropischen und subtropischen Klimazonen. Das Hauptanbaugebiet der Faser- und Gemüsepflanze, die relativ proteinreich ist, liegt dabei in Bangladesch - hier vor allem entlang des fruchtbaren Ganges-Brahmaputra-Deltas.

Neben ihrer Funktion als Gemüsepflanze hat die Langkapselige Jute bei näherem Hinsehen, ihr Name verrät es bereits, auch noch andere Qualitäten. So hat die Pflanze auch eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung, da aus ihr Jutefasern gewonnen werden.

Außerdem hat sie uns allen, ohne dass wir es ahnten, schon oftmals Licht an dunklen Orten gespendet: Die holzigen Pflanzenteile der Langkapseligen Jute enden nämlich häufig auch als Streichholz.

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