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Letzte Ruhe im Vorgarten

Gartentipps, 19.07.2019

Ist ein Tierbegräbnis auf dem eigenen Grundstück erlaubt?

Der Tod eines geliebten Haustieres ist schmerzvoll. Ähnlich wie nach dem Tod eines Menschen, möchte man auch beim Tier, dass es selbst nach seinem Ableben noch möglichst nah bei einem ist.

Viele Betroffene denken daher über die Bestattung im eigenen Garten nach - doch ist das eigentlich erlaubt?

Allgemein lässt sich sagen, dass rechtlich nur wenig gegen die Tierbestattung im eigenen Garten spricht - unabhängig, ob es sich bei dem Tier um einen Hamster oder einen Husky handelt.

 - Bild: Achim Otto

Wichtig bei der Tierbestattung: Das Tiergrab muss sich auf privatem Grund befinden; Beerdigungen auf öffentlichem Grund, etwa in einem Park oder Wald, sind tabu und werden mit hohen Bußgeldern geahndet.

Sollte sich ihr Grundstück in einem Trinkwasserschutzgebiet befinden, ist die Tierbestattung allerdings untersagt.

Für das Land Bremen gilt aufgrund seiner dichten Besiedlung und des hohen Grundwasserstandes übrigens eine Ausnahme: Hier sind Tierbestattungen auch auf Privatgrund nicht gestattet.

Weiterhin sollte eine Gartenbestattung nicht in Betracht gezogen werden, wenn  das Tier an einer ansteckenden Krankheit gestorben ist.

Achten Sie zudem darauf, dass Sie das Grab, je nach Größe des Tieres, tief genug ausheben. Bei Katzen etwa empfiehlt sich eine Tiefe von 60 cm. Das tote Tier sollte bei seiner Beerdigung in leicht abbaubares Material, etwa eine Baumwolldecke oder in Pappe, eingewickelt werden.

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