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Mehr Schein als Sein

Gartentipps, 18.07.2018

Zimt-Himbeere: Süßer Name, fade Früchte

Man kann die Zimt-Himbeere durchaus als Blender bezeichnen. Ihr wohlklingender Name könnte auch auf der Dessertkarte einer 5-Sterne-Gastronomie zu lesen sein, die duftenden, purpurrosanen Blüten des sommergrünen Strauchs, dessen Zweige bis zu zwei Meter lang werden können, sind schön anzusehen.

Und ihre Früchte? Nunja, genau hier liegt die Schwachstelle der im östlichen Nordamerika beheimateten Pflanze. Die Früchte der Zimt-Himbeere (Rubus odoratus) und die der von uns so geliebten Gartenhimbeere (Rubus idaeus) haben geschmacklich leider nämlich nicht viel miteinander gemein.

Zimt-Himbeere

Wohl ein Grund, warum die Zimt-Himbeere lieber als Bodendecker und Zierpflanze als als Nutzpflanze angebaut wird, ist die hierzulande schleppende Entwicklung ihrer Früchte. Voll abgereifte Früchte findet man an der Zimt-Himbeere nur selten. Schaffen es dann doch mal einige abzureifen, kommt die Ernüchterung spätestens, wenn man eine der wenig aromatischen Beeren vom Strauch "wegnascht". Die Zimt-Himbeere-Ernte eignet sich daher vor allem zu Herstellung von Kompott oder Marmeladen.

Wer sich für die Zimt-Himbeere entscheidet, sollte ihr einen nahrhaften, frischen und nicht zu kalkreichen Boden bieten. Optimal ist ein halbschattiger oder absonniger Standort.

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