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Nützling, Lästling oder Schädling?

Gartentipps, 01.07.2020

Wir bringen Licht ins kriechende und summende Dunkel!

Vor allem Nützlinge und Schädlinge sollten allen Gärtnern ein Begriff sein. Eingeteilt werden mit diesen Bezeichnungen meist Insekten oder Spinnentiere, die dem Menschen, bzw. Pflanzen, entweder dienlich sind oder schaden.

Nützlinge sorgen im heimischen Garten vor allem dafür, dass sich Schädlinge nicht ausbreiten können. Jene werden von Nützlingen entweder als Nahrung oder Wirt verwendet.

Beispiel: Läusefraß durch den Marienkäfer

Nützlinge in Haus und Garten: Bienen, Hornissen, Raubwanzen, Raubmilben, Ohrwürmer, Florfliegen, Weichkäfer, Laufkäfer, Webspinnen.

Nützlich und auf Nektarsuche
- Bild: Achim Otto

 

Schädlinge können auf ganz unterschiedliche Weise ihr Unwesen treiben; sei es durch die Zerstörung von Pflanzen, in Form von Pilzbefall oder als Vorratsschädling.

Beispiel: Borkenkäferbefall in der Forstwirtschaft

Schädlinge in Haus und Garten: Mäuse, bestimmte Blattlausarten, Kartoffelkäfer, Kaninchen, Maikäfer, Nacktschnecke, Spinnmilbe, Eichen-Prozessionsspinner, Kieferneule, Kleidermotte, Deutsche Schabe

Nacktschnecke - eindeutiger Schädling im Garten
- Bild: Achim Otto

 

Er ist weder nützlich, noch schädlich; dafür, wie der Name schon sagt: lästig. Als Lästling bezeichnet man Insekten, die sich gerne in Menschennähe aufhalten, ihm aber nicht schaden. In einigen Fällen jedoch steigen in hoher Anzahl vorhandene Lästlinge in die Kategorie Schädling auf, so etwa die Ameise.

Beispiel: Asseln im Keller

Lästlinge in Haus und Garten: Fruchtfliegen, Wespen, Feuerwanzen, Hausgrillen, Heimchen

"Lästige" Wespe
- Bild: Achim Otto

 

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