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Scharf, schärfer, Chili

Gartentipps, 12.08.2020

Perfekte Wachstumsbedingungen für die scharfe Schote.

Sie mögen's scharf? Dann sind Sie hier genau richtig, denn heute geht es um die Chili!

Auch hierzulande erfreut sich die ursprünglich aus Südamerika stammende Frucht immer größer werdender Beliebtheit. So verwundert es nicht, dass sie im sogar zum "Gemüse des Jahres" 2015/16 gewählt wurde.

Und ihre Vielfalt ist beeindruckend. Formen, Farben und Schärfegrade: Den Variationsmöglichkeiten sind fast keine Grenzen gesetzt. Und wem auch die mildeste Chili immer noch zu scharf ist, der kann die Pflanze trotzdem auf dem heimischen Balkon anpflanzen, denn auch als Deko macht sie durchaus was her.

Außerdem gelten Chilis als überaus pflegeleicht. Möglichst warm sollte der Standort sein - Hauswände und kleine Gewächshauser bieten dazu die ideale Möglichkeit.

Den Schärfegrad bestimmt übrigens die Konzentration des Alkaloids Capsaicin und wird in der Einheit Scoville angegeben. Übermannt einen die Schärfe und in Mund und Rachen brennt es gefühlt lichterloh, helfen fetthaltige Produkte wie Milch, Joghurt oder Käse. Im Gegensatz dazu verschlimmert Wasser das Brennen nur noch, denn es verteilt das Capsaicin auf weitere Rezeptoren.

Die aktuell schärfste Chili ist übrigens die Carolina Reaper - sie steht seit 2013 mit einem Spitzenwert von 2,2 Millionen Scoville im Guiness Buch der Rekorde. Zum Vergleich: Die weit verbreitete Tabasco-Soße liegt bei einem Wert von etwa 2.500, Pfefferspray bei 100.000 bis 300.000 Scoville.

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