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Vermehrungsfreudiger Kastanienschreck

Gartentipps, 16.03.2019

Rosskastanienminiermotte: Bis zu fünf Generationen - pro Jahr!

Die Rosskastanienminiermotte macht sich, wie ihr Name schon vermuten lässt, vor allem mit Vorliebe über die Gewöhnliche Rosskastanie her.

Der Kleinschmetterling aus der Familie der Miniermotten zeichnet sich vor allem durch seine extrem schnelle Vermehrung und Ausbreitung aus. In Mitteleuropa bildet die Rosskastanienminiermotte, vorausgesetzt die Wetterbedingungen (warm und trocken) spielen mit, bis zu fünf(!) überlappende Generationen pro Jahr. In der Regel finden sich zwischen April und September aber meist nur drei aufeinanderfolgende Generationen.

In den 1950er-Jahren hatte die Rosskastanie noch so gut wie keine Fressfeinde oder musste Krankheiten fürchten.

Erst als sich in 1990er-Jahren die Rosskastanienminiermotte ihren Weg verstärkt durch Europa bahnte, nahm die schnelle Braunfärbung des Kastanienlaubs im Sommer spürbar zu. Verursacht wurde diese durch die Fraßgänge der jungen Larven. Der Baum wird durch die Mottenlarven geschwächt, die Photosynthese unterbrochen, die Kastanie kann infolgedessen nur noch wenige Nährstoffe aufnehmen. Ein Absterben des Baumes im Zusammenhang mit dem Befall von Miniermotten konnte bislang nicht nachgewiesen werden.

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