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Vorsicht Herkulesstaude!

Gartentipps, 03.07.2020

So erkennen Sie den giftigen Riesen-Bärenklau.

Hier und da ist er zur Zeit wieder am Wegesrand zu beobachten: Der Riesen-Bärenklau, aufgrund seiner enormen Größe (Rekord: 3,65 m Höhe!) auch Herkulesstaude genannt.

Der im Jahr 2008 zur Giftpflanze des Jahre ernannte Riesen-Bärenklau hat es in sich: Zusammen mit Sonnenlicht wirken die giftigen Substanzen der Pflanzen phototoxisch.

Heißt: Wer sie ohne entsprechenden Schutz berührt, egal ob Mensch oder Säugetier, muss binnen 24 bis 48 Stunden mit der Bildung schmerzvoller, verbrennungsartiger Quaddeln rechnen, die nur sehr zögernd wieder abheilen.

Wer ungeschützt in Kontakt mit ihr kommt, kann zudem auch Symptome wie Kreislaufprobleme, Schweißausbrüche und Fieber verspüren. Vor allem für Kinder endet der Umgang mit der giftigen Pflanze nicht selten im Krankenhaus.

Bärenklau - Bild: Achim Otto

Eine Entfernung der Pflanze, die zur Familie der Doldenblütler gehört, sollte daher nur mit Handschuhen, langer Kleidung sowie Mundschutz und Schutzbrille erfolgen.

So erkennen Sie den Riesen-Bärenklau:

- dicht behaarter, meist purpurn gefleckter Stängel

- ca. 1 m lange Laubblätter

- große zentrale Blüten-Doppeldolden (bis 50 cm)

- weiße Blüten, Blütezeit: Juni / Juli

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